Während bei der Straßenbeleuchtung mit maximal 20 000 Euro gerechnet werden muss, würden die Baukosten für den Gehweg bei 50 000 Euro liegen. Diese Kosten, so Hübner, müsste die Gemeinde nach der Straßenausbaubeitragssatzung zu 55 Prozent auf die Anlieger umlegen: "Diese hohe Summe hält man nicht für gerechtfertigt, und die Mehrzahl der Anlieger würde für den Gehweg auch keinen Grund abtreten."

Die Bürger hätten in dem Gespräch aber zumindest eine Querungshilfe für Fußgänger gefordert. Diese solle zwischen einem Privatweg und einem öffentlichen Feld- und Waldweg am Grundstück Sandreuth 3 auf einer Länge von 33 Metern angelegt werden. Die Kosten von rund 8000 Euro müsste die Gemeinde alleine tragen. Die Aufwendungen für die Straßenbeleuchtung müssten allerdings auf die Anlieger umgelegt werden.

Ja zur Überquerungshilfe

Die vom Staatlichen Bauamt vorgelegte Detailplanung für die Überquerungshilfe fand dann auch die Zustimmung des Gemeinderats. "Ich stimme dem schon zu, aber eine sehr gute Lösung ist es nicht", schränkte stellvertretender Bürgermeister Manfred Zapf (CSU) ein. "Wir hätten die einmalige Chance, etwas für die Sicherheit in der Ortsdurchfahrt Sandreuth zu tun."

Bürgermeister Hübner machte aber klar, dass sich die Gemeinde damit für die Zukunft nicht die Möglichkeit verbaue, irgendwann doch noch einen Gehweg anzulegen.

Unabhängig von der Beschlusslage will sich die Gemeinde um den Erwerb weiterer Grundstücksflächen entlang der Ortsdurchfahrt bemühen.