Ab 6 Uhr befinden sich die Mitarbeiter des Bauhofs und der Stadtwerke im Ausstand.

Bereits gestern waren in mehreren Städten Gewerkschaftsmitglieder zu Warnstreiks aufgerufen worden. Nach Angaben von Verdi sind rund 7000 Beschäftigte vor allem in Baden-Württemberg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern dem Aufruf gefolgt.

Heute wurden Warnstreiks aus Nordrhein-Westfalen gemeldet, die vor allem Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr hatten.

Mit den Warnstreiks wollen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ihrer Forderung nach besserer Bezahlung Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaften fordern für die bundesweit zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen eine Erhöhung der Einkommen um 6,5 Prozent, mindestens aber um 200 Euro. Die Arbeitgeber bezeichnen diese Forderung als überhöht, haben selbst bislang allerdings noch kein Angebot gemacht. Anfang nächster Woche soll in Potsdam weiter verhandelt werden.

Unterstützt werden die Warnstreiks in Kulmbach auch von der Beamtengewerkschaft Komba, in der vereinzelt auch Angestellte im öffentlichen Dienst organisiert sind. Eine Abordnung des Kreisverbandes Kulmbach wird sich morgen an einer großen Demonstration in München beteiligen.