"Und all die Jahre haben wir uns nie gestritten", erzählen die beiden stolz bei ihrer Eisernen Hochzeit.
Es war eine schwere Zeit 1947, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Hochzeit feierten sie im elterlichen Anwesen der Braut. Der damalige Pfarrer Hans Grimm traute das Paar in der Schwarzacher St. Johanniskirche.

Der Vater hatte zur Bewirtung der Hochzeitsgäste eigens ein Schwein geschlachtet, es ging recht zünftig zu, erinnern sich Emil und Kunigunda. "Wir haben uns gesucht und gefunden", erzählt das trotz seiner 93 und 84 Jahre immer noch vitale Paar schmunzelnd, das sich als Brieffreunde kennengelernt hatte.
Den Eheleuten wurden die Töchter Monika, Helga und Irene sowie Sohn Artur geschenkt. Acht Enkel und eine Urenkelin komplettieren die glückliche Familie. "Unsere Nachkommen besuchen uns allesamt regelmäßig in Eichberg, was uns sehr viel Freude bereitet", sagt das Jubelpaar voller Stolz.

Beide waren Zeit ihres Lebens in Mainleuser Betrieben berufstätig und betrieben bis vor wenigen Jahren noch nebenbei ihre Landwirtschaft. Heute, so sagt Emil, der als Hobby Wein kelterte, bin ich froh, wenn ich meine Ruhe habe. Kunigunda dagegen ist noch als Autofahrerin mobil. Stellvertretende Landrätin Christina Flauder (SPD) übermittelte die Grüße von Ministerpräsident Horst Seehofer. kli