Sorglosigkeit im Umgang mit Hunden ist ein Thema, das Brigitte Schindler richtig sauer macht. Und das der Gundersreutherin gerade im Sommer oft begegnet. Sei es der Hund, der im Auto in praller Sonne auf Frauchen warten muss. Oder der kleine Mischling, der bei Temperaturen um die 30 Grad seinem sportlichen Herrchen beim Joggen kaum mehr folgen kann. Brigitte Schindler meldet sich in solchen Fällen schon mal zu Wort. Und erntet von Außenstehenden ungläubige Blicke.

Abkühlung nur über die Zunge


Die Hundehalter selbst, so die Gundersreutherin, nehmen Hinweise ernst, denken zumindest darüber nach. Denn die meisten wissen, dass Hunde nicht schwitzen, sondern sich Abkühlung nur über die Zunge und das Hecheln verschaffen können.

"Im Auto warten ist völlig tabu, ob nun Fenster offen sind oder nicht", sagt Thomas Dittus von der Tierklinik Stadtsteinach. Auch das Anleinen von Hunden in praller Sonne vor einem Laden "geht nicht".

Immer Wasser mitnehmen


Für den Mediziner der Tierklinik Stadtsteinach ist es selbstverständlich, dass Herrchen oder Frauchen stets Wasser mit sich führen, wenn sie zum Beispiel in der Stadt unterwegs sind. Joggen mit Hund in der Sonne bezeichnet er als "nicht so prickelnd" und empfiehlt stattdessen lieber den Schatten von Wäldern.

Dittus weist darauf hin, dass sich ein Hitzeschlag beim Hund ankündigt. "Der wird nicht plötzlich ohnmächtig", sagt er.

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