Es ist ein schwerer Vorwurf, den die Staatsanwaltschaft einem Busfahrer zur Last legt. Der Mann, der auch im Schulbusverkehr eingesetzt war, soll sich 2011 an einem 13-jährigen Mädchen mehrfach vergangen haben. Er muss sich ab Dienstag vor dem Bayreuther Landgericht verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem verheirateten Mann vor, das Kind mehrfach missbraucht zu haben, nachdem die anderen Fahrgäste den Bus verlassen hatten. Die Straftaten soll er in einsamen Waldstücken sowie auf einem Parkplatz begangen haben. Es sei dabei gegen den Willen des verängstigten Mädchens auch zum Geschlechtsverkehr gekommen.

Angst vor einer Schwangerschaft

Diesen habe der Angeklagte zunächst mit Kondom, als das 14 Jahre alt war dann ungeschützt vollzogen. Das Opfer habe schließlich aus Angst vor einer möglichen Schwangerschaft einen Arzt aufgesucht und sich dann auch an die Polizei gewandt. Die Verhandlung, die am Dienstag um 9 Uhr beginnt, ist auf zwei Tage angesetzt.