Tanzmariechen Alina Sautner machte den Anfang, Nicole Gomer und Lea Buß folgten. Das Tanzpaar Hannah Hendel und Anton Gomer zeigte den neuesten Schautanz. Und obwohl das Paar erst in diesem Jahr zusammengefunden hat, harmoniert es schon bestens.
Dann zeigten die Garden ihr Können. Viel Beifall erhielten die putzige Purzelgarde, die Mini-, Midi- und die Mickigarde. Ihre Schautänze sorgten wieder einmal für helle Begeisterung. "Wir sind die Metterlinge", sagten die Purzel. Lasse, der Hahn im Korb, mimte den Schmetterlingsfänger. Ohne Zugabe ging es nicht.
Doch auch die älteren Gruppen übertrafen sich in diesem Jahr selbst: die Minigarde ließ nachts das Kinderzimmer erwachen. Wenn das Kind schläft, erwacht alles Spielzeug zum Leben. Und als Krönung tragen die kunterbunten Clowns das schlafende Kind auch noch auf Händen. Die Tiger und Löwen tanzen herum, auch die Barbiepuppen.
Bei der Faschingsgesellschaft gab es aber auch ernste Themen. So hatte die Midigarde einen Schautanz zum Thema Umweltverschmutzung einstudiert. "Nicht mit uns!" war ihre Devise. Die Micks haben sich als putzige Ameisen verkleidet und gewährten völlig neue Einblicke in das geschäftige Treiben der kleinen Tierchen. Und das Weiberballett versetzte die Zuschauer in vergangene Zeiten. "Es war einmal", war ihr Motto.
Mit dem Bauarbeiter-Männerballett und dem fulminanten Kriegstanz der Amazonen, die die Maxigarde einstudiert hatten, schließlich ging ein überaus gelungener Gardenachmittag zu Ende. Und die Besucher waren sich einig: Das war spitze - mit den schönsten Kostümen und den besten Faschingsideen, die es es je gab.