"Ein himmlischer Platz" ist eine anrührende und zugleich unterhaltsame Geschichte vom Verstehen, Vergessen und Verlieben.

Die alte Frau Raaphorst hat ihren Hausschlüssel vergessen. An sich wäre das nicht so schlimm, aber warum sagt sie zum Schlüssel "Gabel", und wieso ist sie so schrecklich verwirrt? Florian und seine Freundin Katja beschließen, der alten Dame zu helfen, doch da kommt so einiges auf sie zu.


Thema Demenz


"Demenz hat eine gewisse Aktualität und auch mit Kindern zu tun, die vielleicht eine betroffene Oma haben", sagte Andreas Schobert, einer der beiden Regisseure des Theaterstücks. Außerdem gehe es um einen Vergleich mit abnormalen Denkmustern. Da trifft der verträumte Florian, den auch keiner ernst nimmt, auf die außergewöhnliche Denkweise der Oma Raaphorst.

"Unser Theaterstück zeigt, dass Kinder solche Situationen annehmen und bereit sind, das Beste daraus zu machen", sagte Julia Sedlmeier, die zweite Regisseurin. Trotz des ernsten Themas darf man aber auch lachen.


Mit Tiefgang und Humor


Der Autor Guus Kuijer hat mit seinem "himmlischen Platz" eine ausgewogene Mischung aus notwendigem Tiefgang und Humor geschaffen, was den Zuschauer sicherlich auch zum Nachdenken anregen wird.

Die Aufführungen finden am Montag, 8. Mai, und Dienstag, 9. Mai, jeweils um 19 Uhr im Forum des CVG statt. Karten gibt es an der Abendkasse.