Arbeiter einer Zimmerei aus dem Landkreis Kulmbach waren kurz vor elf Uhr damit beschäftigt, die etwa vier Meter hohen Fassade der ehemaligen Schmiede auf dem Gelände des Dampflokomotiv-Museums einzurüsten.
Aus bisher noch nicht geklärten Gründen kippte das etwa drei Meter hohe Alu-Gerüst plötzlich in seiner gesamten Länge um. Nach Erkenntnissen der Polizei befand sich zu diesem Zeitpunkt ein Mitarbeiter der Firma auf dem Gerüst. Zwei weitere Männer standen daneben und wurden von herabfallenden Gerüstteilen am Kopf getroffen.
Einer der Zimmererleute geriet unter das fallende Gerüst. Zwei seiner Kollegen konnten ihn zumindest aus seiner misslichen Lage befreien und alarmierten unverzüglich den Rettungsdienst. Innerhalb kurzer Zeit waren zwei Rettungsfahrzeuge und der Notarzt vor Ort, zudem eine ganze Reihe von Feuerwehrleuten aus mehreren Orten. An die Unfallstelle gerufen wurde auch der Rettungshubschrauber, der auf dem Museumsgelände am Kohlenhof landete.
Zwei der Männer hatten, wie sich herausstellte, Glück im Unglück und kamen mit leichten Verletzungen am Kopf und an den Knöcheln davon, wurden zur weiteren Abklärung aber ins Klinikum Kulmbach gebracht.. Der Dritte, ein 25-Jähriger, musste hingegen mit Verdacht auf ein Wirbelsäulen-Trauma in Klinikum nach Bayreuth geflogen werden.