Geredet haben die Stadtsteinacher schon lange darüber. Am Mittwoch um 9 Uhr ist der offizielle Spatenstich für das Projekt erfolgt: In unmittelbarer Nähe zum bisherigen Geschäft baut Rewe einen neuen Verbrauchermarkt.
Bis auf dann 1500 Quadratmeter Fläche Waren angeboten werden können, gibt es viel zu tun: Allein 23 000 Kubikmeter Erde müssen abgetragen werden, das jetzige Grundstücksniveau wird um rund fünf Meter abgesenkt.

Neue Linksabbiegerspur

Der neue Markt wird fußläufig am bisherigen Rewe-Parkplatz mit der unlängst errichteten Ampelanlage verbunden; außerdem wird es von der B 303 her einer Linksabbiegerspur aus Richtung Zaubach geben, um das Unfallrisiko zu minimieren. Diese Arbeiten führt die Firma STK aus Stadtsteinach aus.

Errichtet wird das Gebäude federführend vom Bauträger Trio-Bau aus Dortmund. Die Bauarbeiten wird die Firma Riedel-Bau aus Schweinfurt vornehmen. Den Abtrag von 3000 Kubikmetern Mutterboden und rund 20 000 Kubikmetern Erde übernimmt die Stadtsteinacher Firma Günther-Bau.

Stadtsteinachs Bürgermeister Roland Wolfrum (SPD) betonte, Rewe sei sehr gut etabliert in Stadtsteinach. Der Grüngürtel in Richtung Zaubach bleibe weitestgehend bestehen. "Die Bürokratie hat uns schon Mühe gemacht, wir werden es jetzt zu einem guten Abschluss bringen", sagte der Bürgermeister.

98 Parkplätze

Jens Struck von Trio-Bau aus Dortmund zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Projekt flott und reibungslos über die Bühne geht.

Die Verkaufsfläche gab Bauleiter Hubert Hellmuth von der Rewe-Süd mit 1500 Quadratmetern an, Parkplätze werden 98 an der Zahl geschaffen. Der Rewe-Bauleiter unterstrich, sein Unternehmen lege ein großes Augenmerk auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wie zum Beispiel Wärmerückgewinnung.

Nicht durch das Wohngebiet

Roland Wolfrum wies besonders darauf hin, dass der Baustellen- und Lieferverkehr nicht über die Breslauer Straße, sondern ausschließlich über die Kronacher Straße laufen wird.

Das bisherige Gelände des Rewe- und Getränkemarktes bleibt zunächst unangetastet. Die künftige Nutzung der Flächen ist noch nicht geklärt. "Es laufen Gespräche, alle Beteiligten sind dran, dass wieder was reinkommt", betonte das Stadtoberhaupt.