Das ist auch notwendig, wie Michael Barnickel, technischer Leiter des Kulmbacher Bauhofs, erläutert: "Das Bankett wird gefräst, aufgewachsenes Gras und Erde werden abgetragen. Dann kann das Wasser am Straßenrand wieder ordentlich abfließen." Im Moment ist das Team des Bauhofs mit der Fräsmaschine zwischen Oberpurbach und Lehenthal unterwegs, bis hinauf nach Lösau und Esbach.

Im Laufe der Zeit sammeln sich im Bankett aufgewirbelte, so genannte Feinteile an - also Dreck, Staub und Sand. Das Bankett wächst auf, was dazu führt, dass Regenwasser nicht mehr abfließen und versickern kann. Im Winter kann dieser Umstand sehr gefährlich werden. Steht das Wasser am Straßenrand, dann kann es auf die Fahrbahn zurückfließen und dort bei Kälte gefährliche Eisplatten bilden. Im Sommer besteht vor allem bei Platzregen die Gefahr des Aquaplanings.

Ist das Bankett zugewuchert, dann kommt es auch vor, dass das Wasser in feine Risse im Asphalt fließt. Gefriert es dann, dehnt es sich aus und die Straße wird beschädigt. Das gilt es zu vermeiden. "Es ist eine Straßenpflegemaßnahme. Die Lebensdauer der Fahrbahn wird durch das Abfräsen des Banketts verlängert", sagt Barnickel.
Sieben Meter lang und zwei Meter breit ist die Maschine, die diese Arbeit verrichtet. Das abgetragene Erdreich wird über ein Förderanlage auf einen von drei Lastern gepustet. "Die fahren das Material dann ab", sagt Barnickel. Im Anschluss reinigt das Team des Bauhofes noch die Straße, damit durch den übriggebliebenen Dreck keine Gefahr entsteht.