Trocken war es in den vergangenen Tagen und Wochen im Kulmbacher Land. Gefährlich trocken. Die Feuerwehr Kulmbach führte deshalb am Samstag in Zusammenarbeit mit Stadtförsterin Carmen Hombach im Spitalwald eine Waldbrandübung durch.

"Ziel der Übung war zum einen, das neue Wegenetz im Bereich Trimm-Dich-Pfad, Pörbitsch und Ziegelhütten auszutesten, zum anderen Wasser im Pendelverkehr an die Einsatzstelle zu bringen", erläuterte Stadtbrandmeister Michael Weich.

Zum Einsatz kamen fünf wasserführende Fahrzeuge der Feuerwehr Kulmbach, die das Löschwasser aus der Blaich zum Spitalwald transportierten sowie einige Kleinfahrzeuge. In einem sogenannten Ringverkehr wurde ein Fahrzeug nach dem anderen an die Förderleitung angeschlossen und entleert.

So gelang es, mit drei C-Rohren fortwährend einen Löschangriff vorzunehmen, ohne dass das Löschwasser ausging.

Die Waldbrandübung war auch für die Maschinisten eine gute Schulung - wegen des Dachprofils der Waldwege.
Der Einsatz wurde von Stadtbrandinspektor Heinrich Poperl und Stadtbrandmeister Michael Weich koordiniert. Insgesamt 34 Kameraden der Feuerwehr Kulmbach waren ausgerückt.

Stadtförsterin Carmen Hombach hält derartige Übungen für sehr wichtig, ebenso die Kommandanten der Wehr. In regenarmen Zeiten und bei hohen Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr enorm an. Dann ist es wichtig, Wege und Abläufe genau zu kennen und sicher zu beherrschen.

Die nächste Waldbrandübung der Kulmbacher Feuerwehr soll am Rehberg stattfinden.