"Wie gefällt Dir meine neue Frisur?" - "Die steht Dir sehr gut!" ist ein solcher Klassiker im Dialog zwischen Mann und Frau. Ein anderer: "Der Blondine hast Du jetzt aber lange nachgeschaut..." - "Wenn Du bei mir bist, mein Schatz, habe ich doch keine Augen für andere Frauen!"

In beruflicher Hinsicht aber sind wir Journalisten ganz der Wahrheit verpflichtet. Und das nehmen wir sehr ernst! Um so ärgerlicher ist es dann, wenn uns Fehler passieren. Ich rege demnächst einmal eine Statistik an, die uns Aufschluss darüber gibt, wie oft Arbeitnehmer im Berufsleben pro Tag etwas falsch machen. Wir machen nämlich sicher nicht öfter Fehler als andere - nur leider sind unsere halt schwarz auf weiß zu sehen.
In dieser Woche haben wir einem verdienten ehemaligen Chefarzt und engagierten Bürger einen falschen Vornamen zugeordnet. Das ist extrem ärgerlich!

Gestern haben wir auf das neue Programm des Kulmbacher Spaßmachers "Das Eich" hingewiesen und das mit einer Kartenverlosung verbunden, wegen der jetzt schon unser Postfach fast überquillt - und einen falschen Einsendeschluss genannt. Oktober statt September! - Sorry, viele Leser haben's wohl gar nicht bemerkt, weil die Tickets so begehrt sind, dass man nicht bis zum Einsendeschluss wartet.

Jedenfalls - Achtung! - ist nur bis 24. September Zeit, sich die Chance auf die vier Mal zwei Karten zu sichern. Bedauerlicherweise passieren solche Fehler - und uns tun sie am meisten weh! Ehrlich!

Aber: In Zeitungen hat es (leider) schon immer Fehler gegeben. Ich erinnere nur an die Anekdote um den Kronprinz, den ein Blatt zu Zeiten der Monarchie erst zum "Korn-" und anschließend zum "Knorrprinz" stempelte.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen also nun ein möglichst fehlerloses Lesevergnügen!