Die turnusgemäß ausgeschiedenen Mitglieder des Aufsichtsrates, Reinhold Wiesenmüller aus Berndorf und Alfred Hohlweg aus Hutschdorf, wurden von den Mitgliedern einstimmig wiedergewählt. Ansonsten gab es bei der Generalversammlung - rund 1 000 Raiffeisenmitglieder nahmen teil- nur Erfolgszahlen. So stieg die Bilanzsumme der Bank im Geschäftsjahr 2011 um 3,4 Millionen Euro auf nunmehr 82,6 Millionen Euro. Eine Steigerung um 4,3 Prozent und wie Vorstandsvorsitzender Schneider betonte, ist es der Raiffeisenbank Thurnauer Land gelungen, die Geschäftstätigkeit auszuweiten und eine überdurchschnittliche Wachstumsrate zu erzielen.

Erfreulich auch für die Mitglieder der Genossenschaftsbank: Es wird erneut eine Dividendenzahlung von 6 Prozent gezahlt. Mit Blick auf den anwesenden Vorstand der Kulmbacher Bank, Dieter Bordihn, stellte Schneider fest, dass dort lediglich eine Dividende von 4 Prozent ausgeschüttet wurde.

Das Bruttokreditvolumen erhöhte sich leicht um 1,3 Prozent auf nunmehr 39,3 Millionen Euro. Der Ausreichung von rund 8 Millionen neuen Krediten stehen knapp 7,5 Millionen Euro Tilgungseingängen gegenüber.

Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Heinz Schneider: "Als Fazit über das Kreditgeschäft möchte ich festhalten, dass eine ausgewogene und verantwortungsbewusste Kreditpolitik unter angemessener Abwägung von Chance und Risiko, weiterhin unsere oberste Devise bleiben wird."
Auch im Warengeschäft konnte eine Umsatzsteigerung von 24 Prozent auf nunmehr 1.734.000 Euro festgestellt werden. Sie führte Schneider vor allem auf das starke Dünger-Geschäft zurück.

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