Bürgermeister Herbert Opel machte deutlich, dass im Kaufpreis auch die Erschließungs- und Herstellungsbeiträge sowie die bisher fällig gewordenen Verbesserungsbeiträge enthalten sind. Ebenso im Kaufpreis sind die Grundstücksanschlusskosten sowie die bisher angefallenen Vermessungskosten inbegriffen.

Beim Erbpachtzins gilt jedoch nicht der verbilligte Baupreis in Höhe von 48,50 Euro. Der derzeit gültige Wert ist 54,50 Euro je Quadratmeter. Eine Erhöhung wäre nicht sinnvoll, da immer noch genügend freie Bauplätze zur Verfügung stehen.

Rudolf Matysiak (SPD/OL) schlug einen Quadratmeterpreis von 45 Euro vor, um einen zusätzlichen Anreiz zu bieten. Damit würden selbst bei Erbpacht die anfallenden Zinsen gedeckt. Er bat auch um Aufklärung, wie hoch Darlehenssumme und Zinssatz sind.


Wirtschaftlich wären 70 Euro pro Quadratmeter



Laut Bürgermeister beträgt die Darlehenssumme 649.283 Euro, der Zinssatz 4,7 Prozent, die Tilgung fünf Prozent. Aufgrund der Fixkosten müsste die Stadt laut Opel eigentlich einen Quadratmeterpreis von 70 Euro verlangen.

Heinz Kliesch (CSU/FP) schlug vor, die Werbung zu beleben. Werner Stapf (UKW) bat darum, nicht zuviel Geld in die Plakate am Ortseingang zu investieren.

Weiter regte er mit Volker Matysiak (SPD/OL) an, den Internetauftritt attraktiver zu gestalten und freie Wohnungen anzubieten. Silvia Turbanisch (SPD/OL) bat darum, dass sich deshalb alle Leute, die eine freie Wohnung haben, bei der Stadt melden sollten.