Derzeit hat der Zweckverband rund 5 Millionen verbaut. Bei der jüngsten Sitzung wurde das Gremium noch mit einem Wassereintritt am Ringlokschuppen konfrontiert, der zur Folge hat, dass hier weitere Sanierungsmaßnahmen dringend notwendig sind.

Architekt Olaf Bruhn vom Büro Schramm aus Kulmbach zeigte den Mitgliedern des Zweckverbandes die Problematik und Notwendigkeit auf und sprach hier von etwa 100.000 Euro an Mehrkosten. Der Zweckverband war sich einig, hier umgehend zu handeln.

Die Ziegeleindeckung im Innenbereich des Lokschuppens hat den Regengüssen der letzten Tage nicht mehr stand gehalten und an verschiedenen Stellen kam es zu Wassereintritten. Architekt Olaf Bruhn hielt es für unverantwortlich, wenn man hier nicht eine umfassende Sanierung vornehmen würde.

Anstelle der Ziegel - sie sind fachlich grenzwertig - empfahl er eine Eindeckung mit Dachschindeln. Verbandsrat und Bürgermeister Siegfried Decker sprach sich hier für eine komplette Sanierung aus: "Es macht keinen Sinn, das Dach nur zu reparieren." Landrat Klaus Peter Söllner sah es ähnlich: "Wir würden sonst unverantwortlich handeln!" Trotz der schwierigen und komplexen Baumaßnahme ist man aber nach den Worten des Landrates insgesamt auf einem guten Weg. Das Büro wurde beauftragt, die notwendigen Arbeiten zu ermitteln und sie beschränkt auszuschreiben.

Den weiteren Verlauf der Sitzung der DDM-Zweckverbandes lesen Sie in der Montagausgabe der Bayerischen Rundschau.