Jeweils vier Personen mussten auf einer Länge von fünf Kilometern an 15 Stationen ihre Kenntnisse unter Beweis stellten. Knapp drei Stunden blieben ihnen dafür Zeit. Die Aufgaben waren vielfältig: Vom Kuppeln von Saugschläuchen mit Saugkorb, dem Zielen mit der Kübelspritze bis zum Ausrollen eines doppelten C-Schlauches und dem Anlegen eines Mastwurfs reichte die Palette. Erstmals dabei war das Rote Kreuz, wo die Teilnehmer einen Herzinfarkt und einen Notruf erkennen und die stabile Seitenlage zeigen mussten.

Die zwei Mädchenpaare der Feuerwehr Katschenreuth sind im fünf Mal Kuppeln einer 90 Meter C-Leitung Spitze, sie sprinteten über die Strecke in Rekordzeit. Noch ganz außer Atem strahlt Kristin Beyerlein: "Wir sind ein eingespieltes Team und haben uns gut vorbereitet. Der Spaß an der Sache soll aber nicht zu kurz kommen." Es werde auch niemand geschimpft, wenn es mal nicht so hinhaut. Die 18-jährige Katschenreutherin verrät, dass sie schon seit sechs Jahren aktiv ist. "Ich mag dieses Hobby und bleibe ihm weiter treu."

Fast als Erste ist die Truppe aus Lanzendorf unterwegs, sie hat ihr eigenes Verpflegungswägelchen mitgebracht. Theresa Beck ist zuversichtlich: "Wir sind cool und unaufgeregt, wir wollen unter die ersten Zehn kommen." Die anderen nicken zustimmend.

Auffallend viele Mädchen dabei


Auffallend ist die große Zahl der Mädchen. Chantale, Nadine, Tatjana und Rebecca aus Himmelkron legen einen Rettungsknoten an, sind fingerfertig. Nur einmal schleicht sich ein Fehler ein. Das Quartett ist etwas enttäuscht, "wir haben doch so fleißig gelernt". Auch Bastian aus Himmelkron meint: "Daheim im Test lief alles super, und jetzt plötzlich geht's nicht so rund".

Ganz Neudrossenfeld ist für einen Tag Feuerwehrland und bietet eine große Helferschar auf, zu der auch die zehn Gemeindefeuerwehren gehören. Etwa 300 Aktive sind auf den Straßen und Plätzen im Einsatz.

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