Das Jahr ist fast vorbei. Wir freuen uns auf Silvester und feiern den Beginn des neuen Jahres. Der Blick geht nach vorne - mit Optimismus und vielen guten Wünschen. Kaum einer, der zurückschaut. Ist auch weniger gefragt in dieser schnelllebigen Zeit. In der Arbeitswelt mehr oder weniger gefordert und in der Freizeit selbstverordnet, geht es ständig voran.


Der Größte und "Der Name der Rose"

Was uns trotzdem immer sehr berührt, ist der Tod von Prominenten. 2016 sind einige ganz Große gestorben, darunter  d e r  Größte: der Boxer Muhammad Ali († 4. Juni/74 Jahre). Oder Musiklegende David Bowie (10. Januar/69). Und der Schriftsteller Umberto Eco (19. Februar/84): "Der Name der Rose" - Buch und Film haben ihn weltberühmt gemacht. Und Fidel Castro (25. November/90), der um strittene Revolutionär in Kuba.

Einen festen Platz in der deutschen Politik haben Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (1. April/89), der mit seiner bewegenden Ansprache auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag die Ausreise der DDR-Flüchtlinge verkündete, Ex-Außenminister Guido Westerwelle (18. März/54) und Ex-Bundespräsident Walter Scheel (24. August/97) - alle von der FDP.


Sie waren Kult

Kult waren "Schimanski" Götz George (19. Juni/77), "Liebling Kreuzberg" Manfred Krug (21. Oktober/79), "Der XXL-Ostfriese" Tamme Hanken (10. Oktober/56 ) und der legendäre Moderator der ZDF-Kindersendung "Löwenzahn", Peter Lustig (23. Februar/78). Via Bildschirm waren sie in den deutschen Wohnzimmern präsent.

Unvergessen sind sie alle, und diese Reihe ließe sich fortsetzen. Wir trauern um viele Stars. So gesehen wird's Zeit, dass 2016 vorbei ist.