42 Jahre alt ist er, der "Max", wie das alte Löschfahrzeug der Feuerwehr Kupferberg kurz genannt wird. Immer wieder haben es die Aktiven selbst kostengünstig ausgebessert. Doch jetzt nagt der Rost derart an der Karosserie, dass der TÜV bereits 2011 deutlich gemacht hat, dass an eine neue Plakette nach dem Oktober 2012 nicht mehr zu denken ist.
Der Wunsch der Floriansjünger nach einer Ersatzbeschaffung - die mit Gesamtkosten von 110 000 Euro veranschlagt ist - besteht seit Jahren, doch steht der Erfüllung die städtische Finanzknappheit im Wege. Weder im Jahr 2010 noch 2011 hat die Stadt Kupferberg von der Aufsichtsbehörde, dem Landratsamt Kulmbach, ihren vorgelegten Haushalt genehmigt bekommen. Und auch mit dem neuen Etat 2012 sieht es nicht gerade rosig aus.
"Unsere kleine Bergstadt gibt alle Jahre durchschnittlich rund 15 000 Euro für den Unterhalt des Gerätehauses, der Fahrzeuge und die Mannschaft ihrer Feuerwehr aus", beziffert das Stadtoberhaupt Herbert Opel. Er und der gesamte Stadtrat stünden hundertprozentig hinter der nötigen Ersatzbeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges mit Wasser (TSF-W) und seien sehr bemüht, den Kostenanteil von zirka 45 000 Euro im diesjährigen Haushalt einzuplanen. Doch das Landratsamt habe für die dazu erforderliche Kreditaufnahme bisher keine Genehmigung in Aussicht gestellt. Für den Freitag, den Tag der Hauptversammlung, ist in dieser Sache nun ein weiteres Gespräch in der Kreisbehörde angesetzt.

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