Scheuer schreibt, dass er sich ebenfalls eine Aufteilung der Ortsumgehungen Untersteinach und Kauerndorf in zwei separate Finanzierungsabschnitte vorstellen kann. Dieser Weg könnte den Einstieg in das nach der Gesamtfortschreibung mittlerweile 81,5 Millionen Euro teure Projekt erleichtern.

Die Dringlichkeit der B 289 neu sei bekannt, auf Grund der zahlreichen Bauvorhaben sei es aber dem Ministerium derzeit nicht möglich, eine Finanzierungszusage zu geben.

Stark korrigiert hat das Staatliche Bauamt Bayreuth die Aussagen des Bundes Naturschutz im Mai dieses Jahres zu den angeblich sehr hohen Verkehrsanteilen des Ziel- und Quellverkehrs in Untersteinach. Bei der Verkehrszählung im Jahr 2005 wurden 18 932 Fahrzeuge pro Tag registriert, davon 1421 Laster.

Das Bauamt räumt ein, dass der Schwerverkehr in den letzten Jahren zugenommen hat, die Gesamtzahl aber nach wie vor bei rund 19 000 Fahrzeugen liegt. Dabei handle es sich überwiegend um Durchgangsströme, nur etwa 3000 beträfen den Ziel- und Quellverkehr. Die Äußerungen des Bundes Naturschutz seien nicht zutreffend.

Eine Familie an der Untersteinacher Hauptstraße beklagte in einem Schreiben an die Gemeinde den schadhaften Fahrbahnbelag im Zuge der B 289. Dieser verursache bei durchfahrenden leeren Lastkraftwagen immer wieder ein lautes Scheppern, was die tolerierbare Schmerzgrenze überschreite. Die Familie bittet die Gemeinde, für eine Ausbesserung zu sorgen.

Die Bürgermeister und Räte nahmen auch dieses Schreiben zur Kenntnis und werden den Brief an das Staatliche Bauamt Bayreuth weiterleiten. Damit verbunden ist die Bitte der Kommunalvertreter um eine entsprechende Sanierung der Ortsdurchfahrt der B 289