An der Steigung, dem sogenannten Thurnauer Berg, fuhr der 52-Jährige mit seinem Lkw nahezu ungebremst auf einen etwas langsamer fahrenden Sattelzug eines 46-jähren Lkw-Fahrers aus Unterfranken auf. Durch den Aufprall wurde die fast neuwertige Zugmaschine völlig zerstört. Wie durch ein Wunder blieb der 52-Jährige unverletzt.

Der vorausfahrende Sattelzug blieb unbeschädigt, da die aufgeladenen Betondeckenteile die gesamte Aufprallenergie abfingen. Am auffahrenden Sattelzug entstand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro. Die umliegenden Feuerwehren, das THW Kulmbach und die Autobahnmeisterei Thurnau waren bei der Bergung und Fahrbahnreinigung eingesetzt.

Im Rückstau, der sich teilweise bis zu sieben Kilometer erstreckte, ereigneten sich insgesamt noch vier weitere Folgeunfälle. Bei einem davon wurden zwei Menschen aus dem Raum Würzburg, ein 46-Jähriger eine 33-Jährige leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird mit etwa 32.000 Euro beziffert.