14 767 Männer und Frauen waren arbeitslos gemeldet, 36 mehr als im Januar. Erstmals seit Oktober 2012 lag die Zahl der Arbeitslosen wieder unter dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote blieb auf dem Niveau des Vormonats bei 5,9 Prozent.

"Die Stimmung bei den Arbeitgebern in unserem Agenturbezirk ist gut und die Rückmeldungen unserer Fachkräfte deuten darauf hin, dass die Arbeitnehmer aus den Saisonberufen früher als sonst wieder ihre Arbeit aufnehmen werden. Erste Abmeldungen in Arbeit sind bereits erfolgt", so Martina Seebach, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof, zur aktuellen Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt.

Im Stadt- und Landkreis Kulmbach gab es nur minimale Veränderungen im Vergleich zum Vormonat oder Vorjahr. 2344 Männer und Frauen waren im Februar arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote belief sich auf 5,7 Prozent und lag auf dem Niveau des Vormonats und des Vorjahres. Die Arbeitskräftenachfrage stieg im Februar deutlich an. Von den Unternehmen aus Stadt- und Landkreis Kulmbach wurden 146 Stellenangebote gemeldet, 56 mehr als im Januar und auch 29 mehr als im Februar 2013. Die stärkste Nachfrage stammte aus dem Bereich der Zeitarbeit und dem Baugewerbe. Zudem wurden Mitarbeiter für das verarbeitende Gewerbe, den Handel sowie das Gesundheits- und Sozialwesen gesucht.


Überwiegend Männer betroffen

Wie zu dieser Jahreszeit üblich, waren weiterhin überwiegend Männer von der Arbeitslosigkeit betroffen. 8803 waren registriert, genauso viele wie im Februar des vergangenen Jahres. Erfreulich ist die positive Entwicklung beim Personenkreis der 15- bis 25-Jährigen. 1182 junge Menschen dieser Altersgruppe waren im vergangenen Monat bei der Arbeitsagentur gemeldet, knapp 13 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Um der Nachfrage nach Fachkräften gerecht zu werden, setzt die Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof bereits seit vergangenem Jahr verstärkt auf die berufliche Weiterbildung. Im vergangenen Monat wurden insgesamt 926 Arbeitnehmer gefördert, über 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Besondere Bedeutung haben hier Qualifizierungen mit dem Ziel, einen beruflichen Abschluss zu erwerben. Auch die Unternehmen selbst sorgen für Fachkräfte-Nachwuchs und meldeten ihre freien Ausbildungsstellen bei der Agentur für Arbeit.