An der rund 1,5 Kilometer langen Ortsdurchfahrt von Neuenmarkt ist jetzt die erste Fußgängerampel installiert worden. Sie soll an der Abzweigung Haupt-/Birkenstraße für mehr Sicherheit sorgen.

Den Löwenanteil der Gesamtkosten von rund 40 000 Euro trägt das staatliche Bauamt in Bayreuth. Die Gemeinde Neuenmarkt ist nur mit rund 4000 Euro beteiligt, die für das Absenken der Gehwege verwendet wurden.


Viele Laster unterwegs


Bürgermeister Siegfried Decker (NG) wies bei der Inbetriebnahme darauf hin, dass zwischen Neuenmarkt und Hegnabrunn ein reger Fußgängerverkehr herrscht. Die Ortsdurchfahrt sei hochbelastet und werde auch von vielen Lastern benutzt. "Deswegen brauchen wir eine sichere Querungsmöglichkeit für Fußgänger" , sagte er.
Decker dankte dem Landratsamt für den Erlass der verkehrsrechtlichen Anordnung. Mit der Ampel gehe für viele Mitbürger und für den Gemeinderat ein langgehegter Wunsch in Erfüllung.

Dies bestätigte auch Landrat Klaus Peter Söllner (FW): "Wir haben immer wieder überlegt, was die beste Lösung wäre. Zwischenzeitlich hatte man ja auch andere Standorte und Lösungen präferiert. Jetzt wurde eine gute, vernünftige und sachgerechte Lösung geschaffen."


Die meisten Vorteile


Der jetzt gefundene Standort biete die meisten Vorteile und die wenigsten Nachteile, sagte Söllner. Er dankte der Gemeinde Neuenmarkt, die immer versucht habe, konstruktiv an den Lösungen mitzuarbeiten.

Auch Bauoberrat Siegfried Beck betonte, dass eine sichere Überquerung der Staatsstraße in Neuenmarkt für alle Beteiligten wichtig war. "Mit dem neuen ampelgeregelten Übergang bieten wir allen Fußgängern mehr Sicherheit."


Hohes Verkehrsaufkommen


Die Notwendigkeit der Ampel machte Beck anhand anktueller Zahlen deutlich. So sein täglich durchschnittlich 5681 Kraftfahrzeuge auf der Ortsdurchfahrt unterwegs, der bayerische Durchschnitt für Staatsstraßen liege bei 3851. Beck zeigte auf, dass gerade in den Verkehrsspitzen immer wieder lange Wartezeiten für querende Fußgänger auftreten.