"Erste Sahne! Es ist ein wunderschönes Bauwerk geworden. Meinen Glückwunsch, dass ihr diese Initiative ergriffen und ins Werk gesetzt habt. An diesem Kantorat werden noch viele große Freude haben", betonte Landrat Klaus Peter Söllner (FW). Er sprach von einem ganz besonderem Ambiente rund um die Wehrkirche St. Oswald und von einer Bereicherung für Untersteinach.

Bürgermeister Volker Schmiechen (SPD) sprach von einem besonderen Tag für die ganze Gemeinde. Die investierten 1,2 Millionen Euro seien ein gut eingesetztes Geld. In dem lichtdurchfluteten Haus der Begegnung würden sich alle sehr wohlfühlen. Neben der kirchlichen Arbeit finde auch die Jugend darin ihren Platz.

Auch Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) reihte sich in seiner Eigenschaft als Bezirksrat in die Reihe der Gratulanten ein. Neben der Bayerische Landeskirche, der politische Gemeinde Untersteinach und vielen Spendern beteiligten sich auch die Bayerische Landesstiftung und Oberfrankenstiftung an der Förderung. Schramm wünschte Pfarrer Wolfgang Oertel, dass das Haus ein Mittelpunkt wird und die Christen viele schöne Stunden dort verbringen.

Herausragendes Ergebnis

"Hier ist ein herausragendes Gemeindehaus entstanden", sagte Bernhard Heidberg von der Bayerischen Landeskirche und gratulierte Untersteinach dazu.

Der katholische Pfarrer Wolfgang Eßel lobte das tolle und attraktive Gebäude, das Lust mache, sich darin zu versammeln. Der Geistliche freut sich schon auf die ökumenischen Treffen in diesem Haus.

Dekan Jürgen Zinck freute sich, zusammen mit Pfarrer Wolfgang Oertel das neue Gemeindehaus einweihen und
zu übergeben zu dürfen. In dem großen Saal könne man wunderbar feiern. "Auch mir gefällt es. Es ist wunderbar geworden", sagte Zinck.

Alt und Neu klar getrennt

Vonseiten des federführenden Architekturbüros ging Thomas Hanisch auf die Vorgeschichte des runderneuten Kantorats ein. Im Erdgeschoss entstand ein großer Gemeindesaal, im Gewölbekeller der Jugendraum. Klar hebe sich der moderne Anbau vom historischen Teil aus dem 18. Jahrhundert ab. Hanisch bedankte sich für die vielen guten mit dem Bauausschuss und Kirchenvorstand gefunden Lösungsansätze. Er lobte die Topp-Arbeit der am Bau beteiligten Firmen aus der Region.

Symbolisch übergab Thomas Hanisch dann den Schlüssel an Dekan Jürgen Zinck, Pfarrer Wolfgang Oertel und Lore Bauer von Gesamtkirchenverwaltung. Die Türen wurden geöffnet, und alle durften sich im neuen Gemeindehaus umschauen und auf die Einweihung anstoßen.

Anmietung möglich

Pfarrer Wolfgang Oertel zeigte sich stolz, dass das herrliche Haus gemeinsam errichtet werden konnte. Es biete genügend Raum für die Gruppen und Kreise sowie für Konzerte und Theater. Auch könne es angemietet werden.
Oertel zollte dem Bauausschuss sowie dem alten und neuen Kirchenvorstand ein Dankeschön für die Gemeinsamkeit und die getroffenen Entscheidungen. Dank sagte der Geistliche allen Geldgebern und bedankte sich für die bereits erhaltenen Geldspenden in Höhe von 33 331 Euro. Dank zollte Wolfgang Oertel auch den Nachbarn für das gezeigte Verständnis während der Bauzeit.

Musikalisch umrahmte der Chor unter der Leitung von Heiner Beyer die festliche Stunde, auch der Posaunenchor spielte auf.