In der Halle oben am Weinberg dann fast 2000 Menschen, viel politische Prominenz bildete den Rahmen für eine Hilfsorganisation, die in der Bevölkerung hohes Ansehen genießt.

In den Grußworten, voran Landrat Klaus Peter Söllner als Schirmherr und Bürgermeister Dieter Schaar, stellten die Mandatsträger den Wert der Feuerwehrleute heraus, "ohne sie geht im Ernstfall praktisch nichts", war die einhellige Meinung.

Trotz der großen Hitze säumten Schaulustige die Straßen, um den Festzug durch den Ort mit zu erleben. Adolf Bär kam mit dem Fahrrad aus Langenstadt, "ich sehe mir gern solche Veranstaltungen an, um zu testen, wen man noch kennt. Ich war selbst über 40 Jahre aktiv und bin im Herzen ein Feuerwehrmann geblieben. Der Umzug war großartig, ein imposantes Bild".

"Eine tolle Sache"

Michael Linhardt erklärte: "Als Anwohner nicht weit entfernt von der Halle war es für mich selbstverständlich, dem Festzug zuzuwinken und Beifall zu klatschen. Ich bin kein Feuerwehrler, finde es aber gut, was die machen. Das freiwillige Engagement ist eine tolle Sache. Vielleicht werde ich auch mal Feuerwehrmann."

Dorothea Ripke kommt aus der Lüneburger Heide, ist zu Besuch in Neudrossenfeld. "Ich stehe am Straßenrand, weil ich neugierig bin und auch gerne Musik höre. Außerdem sehe ich hier oberfränkische Lebensart und gestandene Mannsbilder."

Gefallen habe ihr, dass auch Frauen ihren Dienst tun, wie man beim Mitmarschieren gesehen habe. "Bei uns in Niedersachsen haben vor allem Schützen-und Trachtenumzüge Tradition", meinte Dorothea Ripke.

Und Manfred Schönauer aus Altdrossenfeld, 18 Jahre Kommandant der dortigen Wehr, steht am Schlossplatz, winkt bekannten Gesichtern im Festzug "Ich wollte mich heute informieren, wie es um das Feuerwehrwesen im Landkreis steht." Er rät der Jugend, Aktiver zu werden, sie tue dann was für die Allgemeinheit.

Vorbereitung belohnt

Ein Fazit zog Björn Sommerer, Vorsitzender der örtlichen Wehr, die den Tag ausrichtete. "Ich bin begeistert über die riesige Resonanz, die Vorbereitungen haben sich gelohnt. Mir fehlen fast die Worte, so überwältigt bin ich."