Für Spiel, Spaß und Spannung sorgte der örtliche Frankenwaldverein bei seinem Familientag, der erstmals im parkähnlichen Freigelände des Wallenfelser Schwimmbades ausgerichtet wurde. Für mehr als 180 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren reihte sich auf einem Spieleparcours ein Höhepunkt an den anderen. Mitmachen und selbst aktiv sein war hier angesagt.

Die intensiven Vorbereitungen der Wallenfelser Ortsgruppe haben sich auch diesmal gelohnt. Bei besten äußeren Bedingungen strömten etwa 500 Besucher zum Familientag am Tanganger. Es passte aber auch alles zusammen: ein abwechselungsreiches Programm, gut gelaunte Gäste und Sonnenschein. Die Temperaturen um die 30 Grad lockten natürlich auch zum Baden im klaren Wasser.

Schon von weitem hieß der fünf Meter hohe bunte Skydancer am Eingang die Gäste willkommen. Die 22 Spielstationen forderten von den Kids viel Geschick und Können. Ausgefallene Aufgaben wie Becherstapeln, das Zielwerfen mit Schuhen und ein Sommerbiathlon ließen selbst Erwachsene aktiv werden.

Ein Highlight war zweifelsohne die Mitwitzer Spielstraße, die mit 18 hölzernen Bahnen und unterschiedlichsten Herausforderungen sichtlich Spaß machte, zumal manche Übungen im Team absolviert werden mussten. Die Wallenfelser Feuerwehr kümmerte sich um das Zielspritzen mit Wasserkanonen und einem Feuerwehrschlauch. Auch althergebrachte Spiele wie Federball, Gummitwist und Boccia wurden angeboten. Das Werfen von Frisbeescheiben oder von Bällen auf Zielscheiben konnte probiert werden. Wie auf jedem Fest durften natürlich auch das Nägelschlagen nicht fehlen.

Schatzsuche und Seifenblasen

Das THW aus Kronach hatte sein Pendelkegeln mitgebracht. Mehr Tücken hatten das Stapeln von Pappschachteln und die Slackline, die zwischen zwei mächtigen Kastanien gespannt war. Der größte Andrang herrschte jedoch bei den riesengroßen Zorbingbällen, in die man hineinschlüpfen und mit denen man durch Gewichtsverlagerung auf der weitläufigen Wiesenfläche umhertoben konnte. Nicht ganz so schwierig gestaltete sich dafür der Spielbereich für die Mini-Kids. Angepasst an das Alter hatten sie einfachere Aufgaben zu lösen, wie beim Ziehen von bunt schillernden Seifenblasen oder beim Angeln von Bällen aus einem Wassereimer. Auch die Schatzsuche und die Eistütenschleuder machten den jüngeren Gästen viel Spaß. Und für die Allerkleinsten hatte man ein kunterbuntes Bällebad vorbereitet.

Eine besondere Attraktion waren die Vorführungen mit Modellhubschraubern auf dem benachbarten Fußballplatz. Ferdinand Fehn und sein Sohn Dominik, beide aus Windheim, zeigten mehrfach ihr Können an der Fernsteuerung und vor allem der Kunstflug ließ so manchem Besucher den Atem stocken. Auf dem Bolzplatz nebenan boten die Blaulichtorganisationen Feuerwehr, Wasserwacht und THW in einer Fahrzeugschau Einblicke in ihre technische Ausstattung.

Mit enormem Aufwand hatte der Frankenwaldverein das weitläufige Areal in einen kleinen Freizeitpark verwandelt. Bürgermeister Jens Korn sprach in seinem Grußwort von einer tollen Leistung des Heimatvereins, den Familien und Kindern ein solches Highlight zu bieten. Wallenfels beweise sich damit einmal mehr als kinderfreundliche Stadt. Besonders freute er sich über die Werbung für das idyllisch gelegene Freibad.

Für die gute Laune der Gäste und das leibliche Wohl zeigten sich die über 40 ehrenamtlichen Helfer verantwortlich. Die örtliche Wasserwacht hatte extra ihr Vereinsheim für das Spielecafé bereit gestellt. Obmann Jürgen Schlee zeigte sich von der Resonanz begeistert. Mit dem Thema "Spiel mit" habe man in der Auswahl genau richtig gelegen, so der Vorsitzende der Wallenfelser Ortsgruppe.