"Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und die Kinder und Jugendlichen wollen zeigen, was sie gelernt haben." Mit diesen Worten begrüßte Musikschulleiter Holger Pohl Eltern, Großeltern und Musikbegeisterte zum Vorspielabend der Musikschule Küps. Aus allen Sparten zeigten Kinder ihr Können, und egal ob Groß oder Klein - alle Künstler standen sicher auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und ernteten viel Applaus für ihre Darbietungen.

Traditionell beginnen immer die Anfänger, die erst wenige Wochen oder Monate an einem Instrument arbeiten, aber schon die Möglichkeit eines Vorspielabends nutzen wollen. So zeigten Elias Fritz und Jana Bolinger am Klavier sowie André Dietrich am Keyboard ihr Können.

Ersten Auftritt gemeistert

Gleich im Anschluss zeigten sich auch die hohen Blechbläser an der Trompete und dem Tenorhorn von ihrer besten Seite. Philipp Förtsch, Luis Müller und Moritz Höfner meisterten ihren ersten Auftritt mit großem Erfolg.

Die jüngste Schülerin dieses Vorspielabends war wohl Leni Volkmer, die an der Gitarre mit ihrem Lehrer Michael Frey das Lied "Sascha" vortrug.

Erster Höhepunkt des Abends war dann die Premiere des Gitarren-Sextetts mit Luisa Wachter, Leonie Rebhan, Isabel Scholz, Annabel Scholz, Nicole Kranz und Alina Gäßlein. Sie spielten in perfekter Gleichheit "Donna, donna".

Königin der Blechblasinstrumente

Am Saxofon stellte sich im Anschluss Milio Ramming mit zwei kleinen Volksliedern vor, bevor die bereits fortgeschrittenen Schüler an die Reihe kamen.

Am Klavier wurden zarte Melodien von Nancy Pischek und Alina Schaub vorgetragen.

Matti Hertel stellte mit zwei Werken die unterschiedlichen Möglichkeiten des Keyboardspiels eindrucksvoll vor. Das Waldhorn, die Königin der Blechblasinstrumente, kam mit Jakob Schmitt nun zum Zug. Besonders reizvoll war, dass gemeinsam mit seinem Lehrer Alexander Ritz gleich zwei Waldhörner im Duett erklingen konnten.

Die fortgeschrittenen Gitarrenspieler übernahmen nun wieder die Bühne. Waren die Klänge bei Nicole Kranz mit ihrem "Carneval de Manha" noch sanft und südamerikanisch angehaucht, zeigte Frederic Herrmann eine ganz andere Seite des Gitarrenspiels: Er rockte "Highway to hell" mit einem beeindruckenden Solo der australischen Hardrockband AC/DC.

Die Schlagzeugabteilung des Symphonischen Blasorchesters baute im Anschluss kurzfristig die Bühne um und stellte vor allem die Vielfalt der Stabspiele vor. Lukas Dittrich brachte gemeinsam mit seinem Lehrer gleich zwei Titelmelodien aus den Super-Mario-Computerspielen zu Gehör. Pascal Krybus sorgte am Vibrafon nicht nur durch zahlreich eingebaute Gags für großen Applaus, bevor er dann im Ensemble mit Marcel Gäbelein und seinem Lehrer Alexander Ritz am Schlagzeug "Cordula Grün" spielte.

Höhepunkte des Abends

Höhepunkte des Abends waren schließlich die schon professionellen Beiträge von Alexander Pakulat an der Gitarre mit "Slow dancing in a burning room" von Mike Davers sowie von Anika Wige am Klavier mit "Andrea" und dem "Allegro aus Sonate B-Dur" von Haydn, von Alexandra Kempf ebenfalls am Klavier gespielt.

Beide Klavierspielerinnen wurden von ihrer Lehrerin Larissa Eggloff als sehr strebsam beschrieben, da sie bei Null angefangen und innerhalb weniger Jahre dieses Niveau erreicht hätten. Beide Schülerinnen konnten in diesem Jahr auch ihr Abitur mit der Note 1 abschließen, und Alexandra Kempf bereitet sich zurzeit intensiv auf die Aufnahmeprüfungen für ein Musikstudium vor. red