Im Haus des 59-jährigen Mannes, der am Samstagabend eine 43-jährige Frau und dreifache Mutter auf dem McDoanld's-Parkplatz in Marktrodach getötet haben soll, wurde eine Waffe gefunden. Ob es die Tatwaffe ist, müssen die Ermittlungen allerdings erst noch ergeben, wie Leitender Oberstaatsanwalt Anton Lohneis sagt. Man gehe im Moment aber davon aus. Sollte es die Tatwaffe sein, müsste der Mann wohl, bevor er zur Polizeiwache ging, nochmal zu Hause gewesen sein. All das und warum der Mann überhaupt im Besitz einer Waffe war, wird noch geklärt.

Verdächtiger nach wie vor nicht geständig
Bekannt ist mittlerweile, dass die Frau auf dem Fahrersitz ihres Autos gesessen hat, als sie erschossen wurde. Ob das bedeutet, wie manche spekulieren, das sie hat davon fahren wollen, bleibt Spekulation, so Lohneis. Bisher ist über den Tathergang noch nichts bekannt. Über diesen könne nur der 59-Jährige selbst Aufschluss geben, dieser ist aber nach wie vor nicht geständig, so Lohneis. Daran, dass er die Frau getötet hat, haben Polizei und Staatsanwaltschaft aber keinen Zweifel.

Am Samstagabend wurde auf dem McDonalds-Parkplatz in Marktrodach eine 43-jährige Frau erschossen. Sie hat erst seit kurzer Zeit in Marktrodach gewohnt, zuvor in Nordhalben. Ein 59-jähriger Mann meldete den Leichenfund gegen 20 Uhr am Samstagabend auf der Kronacher Polizeiwache, schnell geriet er ins Visier der Ermittler und wurde festgenommen. Seit Sonntag sitzt er in Untersuchungshaft.