Bei der Verhüllung à la Christo handelt es sich um eine Instandhaltungsmaßnahme des Bayernwerks. Einige der insgesamt 26 Masten der 110-kV-Leitung zwischen Friesen und Stockheim erhalten einen neuen Anstrich. Im Lauf der Jahrzehnte wurden mehrere Farbschichten auf die Stahlgitter-Giganten gepinselt. Die müssen jetzt runter. Dazu wird Druckluft benutzt.

"Damit die Farbteilchen nicht auf den umliegenden Feldern verteilt werden, hat die beauftragte Firma den Mast komplett eingehaust", erläuterte Christian Martens vom Bayernwerk. Die Farbreste sammle man und entsorge sie umweltgerecht. Martens betonte, dass es sich bei diesen Arbeiten um eine Präventivmaßnahme handle, denn "da stehen keinesfalls rostige Masten rum".

In regelmäßigen Abständen würden die Masten überprüft und alle zehn bis 15 Jahre mit neuer Farbe versehen. Der Auftrag für das Aufhübschen der Strommasten sei an eine externe Firma vergeben worden. 14 Mitarbeiter seien mit dem Entfernen der alten Farbe und dem Neuanstrich beschäftigt. Der wird ganz herkömmlich mit Eimer und Pinsel erfolgen. Zwei Schichten Grundierung und eine Schicht Deckfarbe werden aufgetragen - aber ohne Verhüllung.