Die Verantwortlichen des SV Friesen waren nicht zufrieden mit der Einteilung der Landesligen für die kommende Spielzeit 2019/20 gewesen. Die Friesener waren die einzigen aus dem Fußball-Kreis Coburg/Kronach/Lichtenfels, die in der Landesliga Nordost übrig geblieben waren. Der FC Coburg, der VfL Frohnlach und der FC Lichtenfels wurden allesamt in den Nordwesten gesetzt. Damit wären für Friesen auch diese Nachbarderbys weggefallen. "Uns trifft das richtig hart", hatte Vorsitzender Alexander Graf unserem Partnerportal anpfiff.info in der Vorwoche gesagt.

Aber auch beim TuS Feuchtwangen hielt sich die Freude in Grenzen. Als einziger mittelfränkischer Verein wurde man in die Nordwest-Staffel eingeteilt.

Am Montag nahm der Bayerische Fußball Verband (BFV) nun eine Neueinteilung vor, wobei es zum Tausch zwischen Friesen und Feuchtwangen kommt. "Bei der Einteilung der Landesligen für die Saison 2019/20 kommt es aufgrund eines freiwilligen und einvernehmlichen Tausches noch zu einer Änderung, der der Verbands-Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes entsprechend zugestimmt hat. Demnach haben sich der TuS Feuchtwangen und der SV Friesen darauf verständigt, die Staffeln zu tauschen. Friesen wechselt vom Nordosten in den Nordwesten, Feuchtwangen vom Nordwesten in den Nordosten", heißt es in der Pressemitteilung des BFV. Landesliga Nordwest: TG Höchberg, DJK Schwebenried/Schwemmelsbach, SV Alemannia Haibach, TSV Unterpleichfeld, TSV 1876 Lengfeld, ASV Rimpar, SV Euerbach/Kützberg, TSV Kleinrinderfeld, FC Fuchsstadt, TuS Röllbach, FC Geesdorf, SV Friesen, FT Schweinfurt, SV Vatan Spor Aschaffenburg, FC Lichtenfels, SV Memmelsdorf, FC Coburg, VfL Frohnlach. Landesliga Nordost: SC Feucht, TSV Neudrossenfeld, SC 04 Schwabach, SV Mitterteich, FC Vorwärts Röslau, TSV Kornburg, TuS Feuchtwangen, TSV Buch, SC Großschwarzenlohe, Baiersdorfer SV, FC Herzogenaurach, FSV Stadeln, ASV Vach, SG Quelle Fürth, SV Schwaig, Kickers Selb, SpVgg Jahn Forchhei m, FSV Erlangen-Bruck. red