Zwar erreichten die beide Teams im Vierer- (Rang 7) und Sechser-Mannschaftswettbewerb (Rang 4) keinen Podiumsplatz. Aber für den knapp 300 Einwohner zählenden Weißenbrunner Gemeindeteil ist das Ergebnis eine herausragende Leistung, auf Bundesebene in der Spitze konkurrenzfähig zu sein. Längst tragen die jungen Radsportlerinnen mit ihrem Können die Gemeinde und den Frankenwald weit über die Grenzen der Region hinaus.
Bei den Vierer-Mannschaften kämpften 23 Teams um den Einzug um die Endrunde. Nur zwölf wurden zugelassen. Bei den Sechser-Teams kämpften 14 Mannschaften um die Qualifikation zur "Deutschen", die acht von ihnen erreichten.
Das Vierer-Team mit Veronika Lurz, Annika Stumpf, Tina Katholing und Marie Fischer lag mit 150,9 Punkten vor dem Start auf Rang 12; das war keine gute Ausgangsposition. Auch die Sechser-Mannschaft (zusätzlich mit Vanessa Schwarz und Anne Voit) lag mit 155,20 Punkten auf Rang 9 wenig erfolgversprechend im Rennen.


Dramatisches Finale

Am Wettkampftag erwartete die Mädchen ein dramatisches Finale, das für manche Mannschaft das überraschende Aus brachte. Die gute Vorbereitung machte sich bezahlt, und die Vierer- Mannschaft erreichte am Ende mit 136,87 Punkten Rang 7. Das Sechser-Team kam mit 140,63 Punkten sogar auf den vierten Platz. Ausschlaggebend hierfür war auch der unbedingte Wille, vorne dabei zu sein und alles zu geben, um das Ziel zu erreichen wofür man Hunderte von Kilometern gefahren war und viele Stunden auf der Autobahn verbrachte.
Nach dieser fantastischen Leistung konnten sie die Glückwünsche der überglücklichen Übungsleiterin Silvia Bittruf und von Sportleiter und Vorsitzendem Thomas Bittruf entgegennehmen. eh