In Magdeburg haben sie mit drei Siegen, denen auch eine Niederlage gegenüberstand - den "Platz an der Sonne" erklommen. Trotzdem sind die beiden Concorden selbstkritisch: "Unsere Schwäche bleibt der Torabschluss, denn sonst hätten wir in Sachsen-Anhalt höhere Siege eingefahren." Es bleibt aber festzustellen: Michel und Rehmet sind inzwischen soweit gereift, dass sie auch enge Spiele für sich entscheiden können.

Steinwiesen - Magdeburg 2:5
Auf Grund fehlender Trainingseinheiten taten sich Michel und Rehmet zum Auftakt wieder schwer. Hinzu kam, dass die Gastgeber jeden Spielaufbau durch Fouls zunichte machten. In der dadurch hitzigen Auseinandersetzung nutzte Magdeburg jede sich bietende Torchance konsequent aus. Als nach dem 0:1-Halbzeitstand die Frankenwälder offensiver wurden, ging der Schuss nach hinten los.

Steinwiesen -
Niederlauterstein 4:3

Gegen den Aufsteiger klappte der Spielaufbau wesentlich besser, sodass die Möglichkeiten in Tore umgemünzt wurden. Die Kontrahenten aus dem Erzgebirge waren gezwungen, sich vorwiegend aufs Verteidigen zu verlegen. Allerdings bereitete deren Feldspieler den Concorden Probleme. So kam es, dass sogar der 3:3-Ausgleich hingenommen werden musste. In der zweiten Hälfte wuchsen beide Torleute über sich hinaus. Steinwiesen markierte die 4:3-Führung und brachte den knappen Vorsprung geschickt ins Ziel.

Steinwiesen -
Großkoschen I 4:3

Frühzeitig gerieten die Rodachtaler mit 0:2 ins Hintertreffen. Vor der Pause stellte Markus Michel den Anschlusstreffer her. Nach dem Wechsel verlief das Geschehen zunächst ausgeglichen. Der konsequent agierende Michel sorgte schließlich mit seinen Treffern 2 und 3 für die erstmalige Führung. Auf der anderen Seite vereitelte der ausgezeichnete Torwart Sebastian Rehmet einen Gegentreffer. Als die Spreewälder das 3:3 erzielten, wollten sie mit einem letzten wilden Angriff den Sieg einfahren. Doch parierte Rehmet mit Bravour; den Abpraller versenkte Michel fünf Sekunden vor dem Abpfiff zum umjubelten Siegtreffer.
Steinwiesen -
Großkoschen II 5:2

Bereits in der ersten Hälfte wollten Michel und Rehmet den dritten Sieg einfahren. Allerdings scheiterten beide mehrmals am gegnerischen Torhüter, so dass nur ein Treffer zu Buche stand. Nachdem sich vor allem Michel in den vorherigen Spielen als Torschütze hervorgetan hatte, zeichnete sich nun in der zweiten Halbzeit Rehmet im erfolgreichen Torabschluss aus.


Tabelle

  1. Steinwiesen 32:29 16 
  2. Berlin-Nord 24:21 15 
  3. Leipzig 29:20 14 
  4. Magdeburg 23:21 12 
  5. Großkoschen II 31:31 12 
  6. Großkoschen I 22:20 11 
  7. Lostau 24:20 10 
  8. Mücheln 16:19 10 
  9. Baunatal 25:27 8 
10. Brandenburg 18:24 7 
11. Niederlauterst. 26:29 6 
12. Hannover 22:31 5