Die E-Junioren des FC Coburg haben am Samstag in der Kronacher Dreifachturnhalle am Schulzentrum die Hallenkreismeisterschaft gewonnen. Im Finale setzten sich die Vestekicker gegen die Spvg Eicha knapp mit 1:0 durch. Zuvor hatte sich der SV Steinwiesen mit einem 2:0-Erfolg über die SG Unterlauter den dritten Platz gesichert.

Insgesamt zehn Mannschaften aus dem Spielkreis Coburg/Kronach/Lichtenfels hatten sich für diese Endrunde qualifiziert und spielten in zwei Fünfergruppen zunächst die vier Halbfinalteilnehmer aus. Geleitet wurden die Partien von den Schiedsrichtern Hamad Mada, Elias Beyer und Johannes Bauer.

Gruppe 1

In der Gruppe 1 stand der FC Coburg nach drei Siegen in Folge schon früh als Gruppensieger fest. Dem SSV Ober-/Unterlangenstadt gelang in seinen vier Partien kein Punktgewinn und so war das Aus schon frühzeitig besiegelt. Um den zweiten Platz kämpften gegen Ende der Gruppenphase mit der SG Sylvia Ebersdorf, der SG Mönchröden und dem SV Steinwiesen noch drei Teams. Die Mönchrödener legten in ihrem letzten Spiel mit einem 1:0-Sieg gegen Ebersdorf vor. Doch nach zwei Remis zum Auftakt und einem knappen 1:0 gegen Oberlangenstadt legten sich die Steinwiesener noch mal ins Zeug, siegten mit 1:0 gegen den FCC und schafften dadurch noch den Einzug ins Halbfinale.

Gruppe 2

Auch in der Gruppe 2 sicherte sich die Spvg Eicha, die alle vier Partien gewann, schon vorzeitig Platz 1. Dahinter blieb es jedoch spannend, denn alle vier Mannschaften hatten bis zum Schluss noch die Chance auf die Finalrunde. Der FC Stockheim verpasste diese jedoch nach der 0:2-Niederlage gegen Eicha in seinem letzten Spiel. Auch Marktzeuln verlor zum Abschluss der Gruppenphase gegen die Spvg mit 2:3 und musste sich mit Platz 4 begnügen. Dem FC Kronach hätte somit zuvor ein Sieg gegen die SG Unterlauter gereicht, doch kam er nicht über ein 1:1 hinaus. Damit zog die SG als Zweiter in Halbfinale ein.

Finalrunde

Dort war für Unterlauter gegen den FC Coburg allerdings Endstation. Nach der 2:0-Führung für den FCC erzielte die SG zwar noch den Anschlusstreffer, aber gegen Ende der Partie zogen die Vestekicker auf 4:1 davon.

Spannender ging es im zweiten Halbfinale zu, denn die Spvg Eicha und der SV Steinwiesen mussten nach torloser regulärer Spielzeit ins Sechsmeterschießen. Dort sorgte ein Steinwiesener Pfostentreffer für den 4:3-Erfolg für Eicha.

Doch die jungen Steinwiesener hatten das Ausscheiden schnell verdaut. Mit zwei Toren in der 9. und 11. Minute feierten sie anschließend einen 2:0-Sieg gegen Unterlauter und damit den dritten Platz im Turnier.

Im Finale gegen Eicha erzielte Louis Kremmer das goldene Tor für den FC Coburg bereits in der 6. Spielminute. Diese 1:0-Führung brachte Coburg über die Zeit und durfte damit später den Siegerpokal aus den Händen von Robert Porzelt von der Sparkasse Kulmbach-Kronach und dem Kreisjugendleiter Michael Deuerling in Empfang nehmen. red