Der SV Reitsch gastierte zum Rückrundenstart der Bezirksoberliga beim TSV Himmelkron. Mit dem deutlichen 6:0-Auswärtserfolg bleiben die Reitscherinnen dem Tabellenführer SpVgg Ebing auf den Fersen.

TSV Himmelkron - SV Reitsch 0:6 (0:3)

Trotz Sonnenschein war der Boden des Spielfeldes tief und ließ kaum ein Kombinationsspiel zu. Das Spiel begann zerfahren. Himmelkron setzte Reitsch schon früh unter Druck und schaffte es so erfolgreich, ein geordnetes Spiel zu verhindern.

Vor allem mit langen Bällen über Sandra Neubauer sorgte Reitsch für Torgefahr. Es dauerte jedoch bis zur 27. Minute, ehe Linda Querfurth das 0:1 erzielte. Mit einem Doppelpack schraubte Sandra Neubauer das Ergebnis auf 0:3 hoch. Sie erlief beide Male einen langen Ball und schloss überlegt ab.

Der SV versuchte auch in Halbzeit 2 sein Kombinationsspiel aufzuziehen, was etwas besser gelang, da Himmelkron nicht mehr so konsequent drückte. Auch Linda Querfurth erzielte mit dem 0:4 ihren zweiten Treffer. Das 0:5 war ein direkt verwandelter Freistoß von Katrin Kittel. Den letzten Treffen markierte dieselbe Spielerin.

Durch eine Unachtsamkeit kam die Heimmannschaft zu ihrer größten Chance. Die herauseilende Gästetorhüterin Stöcker wurde überspielt, doch Alisa Köhler rettete den Ball gerade noch vor dem überqueren der Torlinie.

Am kommenden Samstag kommt es um 16 Uhr zum Spitzenspiel in der Bezirksoberliga. Der SV Reitsch empfängt den Tabellenführer SpVgg Germania Ebing, der drei Punkte vor den Reitschern liegt. Um in diesem Spiel jedoch etwas Zählbares mitzunehmen, muss eine deutliche Leistungssteigerung aller Spielerinnen her. rp TSV Himmelkron: Burger - Küffner (21. Sickl), Dietel, Hartmann, Münch, Krause (73. Großmann), Beck (55. Kühnlenz), Schuster, Wiener (69. Pittel), Küfner, Dörnhöfer. SV Reitsch: Stöcker - Adam (64. Ebert), Neubauer, Karatas, Kittel, Wachter (75. Schwarz), Müller, Pfeiffer, Köhler, Querfurth, Förtschbeck. Tore: 0:1 Querfurth (27.), 0:2 Neubauer (29.), 0:3 Neubauer (36.), 0:4 Querfurth (65.), 0:5 Kittel (68.), 0:6 Kittel (82.) / SR: Fred Jacob / Zuschauer: 40.