Der TTC Alexanderhütte hat in der Bezirksoberliga seine Tabellenführung mit einem 9:6-Sieg im Derby beim TSV Windheim verteidigt (15:3 Punkte). Den zweiten Platz belegt weiterhin der TSV Teuschnitz, der den SV Berg mit 9:0 nach Hause schickte. Zum Führungstrio gehört noch der TSV Zell (12:4), der in der Rückrunde noch nicht im Einsatz war.

TSV Windheim II - TTC Alexanderhütte 6:9

In einem über drei Stunden dauernden Match verlangten die Hausherren dem Spitzenreiter zwar alles ab, letztlich siegte dieser aber nicht zuletzt deshalb, weil er mit Mario Schmidt und Klaus Knabner die überragenden Akteure in seinen Reihen hatte (beide je 2,5 Punkte).

Die Gäste lagen nach den Doppeln mit 2:1 vorne, wobei in diesem Abschnitt das heimische Paar Wich/Fehn den 2:1-Satzvorsprung gegen Schmidt/Haker nicht ins Ziel brachte. Besser lief es für Volker Wich im ersten Tageseinzel. Dieses gewann er gegen den an diesem Tag sieglos gebliebenen Michael Peterhänsel. Nach diesem 2:2-Ausgleich musste sich Udo Greser im ersten Satz gegen Schmidt zwar knapp beugen (9:11), doch dann hatte er gegen die Nummer 1 der Gäste nicht mehr viel zu bestellen (3:11, 4:11).

Da Andreas Trebes gegen Marco Peterhänsel nach bereits drei Durchgängen den Kürzeren zog, lagen die Einheimischen mit 2:4 hinten. Jörg Fehn führte zwar gegen Knabner viel versprechend, doch eine tolle Aufholjagd seines Kontrahenten brach ihm das Genick (11:6, 11:4, 6:11, 9:11, 7:11). Andreas Neubauer mit einem Drei- und Michael Neubauer mit einem Fünf-Satzerfolg verkürzten auf 4:5, sodass Windheim wieder hoffen durfte. Da in den folgenden vier Paarungen auf jeder Seite zwei Siege verzeichnet wurden, hatte der Ein-Punkte-Abstand noch Bestand (6:7).

In der Schlussphase ließ der Tabellenführer aber nichts mehr anbrennen. Zunächst erhöhte Rene Haker auf 6:8 und letztlich behielt Michael Blüchel im Entscheidungssatz gegen Michael Neubauer trotz 1:2-Satzrückstand die Nerven und zog den Schlussstrich unter den siebten Saisonsieg des TTC Alexanderhütte.

Ergebnisse: Trebes/A. Neubauer - Peterhänsel/Peterhänsel 3:0, Wich/Fehn - Schmidt/Haker 2:3, Greser/M. Neubauer - Knabner/Blüchel 1:3, Wich - Mi. Peterhänsel 3:1, Greser - Schmidt 0:3, Trebes - Ma. Peterhänsel 0:3, Fehn - Knabner 2:3, A. Neubauer - Blüchel 3:0, M. Neubauer - Haker 3:2, Wich - Schmidt 0:3, Greser - Mi. Peterhänsel 3:0, Trebes - Knabner 1:3, Fehn - Ma. Peterhänsel 3:2, A. Neubauer - Haker 0:3, M. Neubauer - Blüchel 2:3.

TSV Teuschnitz - SV Berg 9:0 Unter Wert wurden die Gäste geschlagen, denn in einigen Auseinandersetzungen hatten die Hausherren doch so einige brenzlige Situationen zu überstehen. Letztlich hatten aber die TSV-Akteure trotz mancher Rückstände den längeren Atem.

Dies betrifft unter anderem das Doppel der Formation Tomaschko/Scherbel. Die beiden TSVler lagen nicht nur nach zwei Sätzen zurück (11:13, 5:11), sondern standen bei zwei Matchbällen für die Gäste im dritten Durchgang vor dem Aus. Doch mit einem 14:12 behielten sie die Oberhand und gewannen schließlich auch noch mit 11:5 und 11:8. Die Brüder Jungkunz legten zwar los wie die Feuerwehr (11:2), mussten jedoch dann auf der Hut sein (11:9, 11:9). Da das Duo Fröba/Scherbel nur den dritten Satz abgab, stand eine frühe 3:0-Führung für die Frankenwälder zu Buche.

Schnell war das 4:0 herbeigeführt, da Friedel Tomaschko seinen Kontrahenten Knörnschild gut im Griff hatte (11:6, 11:8, 11:6). Ein packendes Match lieferte sich Wolfgang Fröba mit dem Berger Spitzenspieler Alexander Greim. Der drittbeste Vorrundenspieler Greim spielte im ersten Satz groß auf (11:3). Doch Fröba meldete sich zurück und mit seinen druckvollen Angriffsbällen brachte er Greim immer wieder in Bedrängnis. Letztlich riss er mit einem 11:7, 11:8 und 11:9 das Ruder noch herum.

Ebenfalls im Rückstand befand sich nach drei Sätzen Bernd Jungkunz. Auch er verstand es, den Schalter noch umzulegen (11:5, 11:13, 9:11, 11:7, 11:9). Johannes Scherbel hatte nur einen Durchhänger im zweiten Satz, danach war er nicht mehr zu stoppen (11:9, 4:11, 11:3, 11:2).

Thomas Schneider musste im zweiten und dritten Satz alles in die Waagschale werfen, um nicht auf die Verliererstraße zu geraten (11:6, 11:9, 13:11). Ersatzmann Andre Jungkunz fiel zwar zunächst auf die Nase, doch er richtete sich wieder auf (5:11, 11:4, 11:7,11:6).

Ergebnisse: Fröba/Scherbel - Behr/Frinzel 3:1, Tomaschko/Schneider - Greim/Knörnschild 3:2, Jungkunz/Jungkunz - Ebert/Wolfrum 3:0, Tomaschko - Knörnschild 3:0, Fröba - Greim 3:1, B. Jungkunz - Frinzel 3:2, Scherbel - Behr 3:1, Schneider - Wolfrum 3:0, A. Jungkunz - Ebert 3:1.