Steinwiesen — Alexander Finsel (TV Coburg) auf der Langstrecke (18,7 km) und Heiko Kuhnlein vom SV Steinwiesen auf der Kurzdistanz (8 km) waren die Schnellsten beim 46. Volkslauf "Rund um die Ködeltalsperre".
Zwar gab es weniger Teilnehmer als im Vorjahr (87), aber dafür herrschte bei idealen Witterungsbedingungen unter den 50 Startern eine ausgezeichnete Wettkampfatmosphäre. Für die Ausdauerläufer aus dem Kreis Kronach gab es in der Jahrgangswertung noch erste Plätze für Silke Neubauer (SCR Steinbach), Renate Kohlmann (ASC Kronach) und Ulrich Queck (SV Langenau).

Konkurrenz ist groß

SV-Spartenleiter Gerhard Wunder begründete die rückläufige Teilnehmerzahl unter anderem mit den vielen Laufwettbewerben in der Region. Als er sagte, dass man aber auf die Durchführung des Laufs schon aus Tradition nicht verzichten werde, erhielt er bei der Siegerehrung spontanen Beifall von den Leichtathleten.
Lediglich 20 Teilnehmer begaben sich auf die 18 700 Meter lange Strecke, die unter anderem rund um die Talsperre führte. Der Schwürbitzer Alexander Finsel, im vergangenen Jahr noch Sieger auf der Kurzdistanz, stellte seine Klasse mit einer Zeit von 1:08:46 Stunden einmal mehr unter Beweis. Der heimische Spitzenläufer Ulrich Queck, der aufgrund einer Verletzung längere Zeit pausieren musste, belegte mit einem Rückstand von knapp über zwei Minuten Platz 2. In seiner Altersklasse war der 51-Jährige Langenauer um zehn Minuten schneller als Matthias Stutz aus Kulmbach.
Bei den Damen war zwar nur Silke Neubauer (SCR Steinbach) am Start. Ihre Zeit (1:29:26) bedeutete Rang 11 im Gesamtklassement. Auf der Langstrecke gab es Podestplätze für Oliver Wiegend (SC Steinbach) und Alfred Hofmann aus Kronach.
Auf der Kurzstrecke (8000 Meter) dominierte in 31:42 Minuten unter den 30 Läufern Lokalmatador Heiko Kuhnlein, obwohl er heuer noch nicht so richtig trainieren konnte. Mit einem Rückstand von 2:20 Minuten folgte Stefan Frosch vom ASC Kronach-Frankenwald.
Bei den Damen der Jahrgänge 1975 und älter glänzte Renate Kohlmann aus Neuses in 39:24 Minuten, was ihr Platz 1 vor Jutta Friedrich (ATSV Nordhalben, 46:19) einbrachte. In der Gesamtwertung belegte sie den beachtlichen neunten Platz. In der jüngeren Alterskategorie wurde Alexandra Eidelloth vom ASC Kronach (40:57) Zweite. Bei den Herren erreichten Max Hollendonner und Fabian Simon (beide SV Steinwiesen) die Plätze 2 und 3.

Auch Bürgermeister am Start

Die Laufschuhe schnürten auch die beiden Bürgermeister Gerhard Wunder und Norbert Gräbner (Marktrodach). Sie landeten auf dem 23. Platz im Gesamtklassement. Der Stockheimer Harald Popig belegte in seiner Klasse den dritten Platz. Ältester Teilnehmer waren der 80-jährige Alfred Zach (TS Lichtenfels) und der 78-jährige Rugendorfer Anton Wartha. Auf der Langstrecke war dies mit 73 Jahren Berthold Wolf (TS Lichtenfels).
Waren es im Vorjahr noch sieben Nordic-Walker, so wurden diesmal nur eine Dame und zwei Herren registriert.
Gerhard Wunder nahm die Siegerehrung im Sportheim vor. In Anbetracht der vielen Pokale, Preise und T-Shirts galt der Dank zahlreichen Spendern, hier vor allem der Fernwasserversorgung Oberfranken, dem Organisationsteam des SV Steinwiesen sowie der örtlichen Rotkreuz-Bereitschaft. hf