In der Dreifachhalle am Schulzentrum fand von Freitag bis Sonntag die Vorrunde der Herren statt. Insgesamt 34 Mannschaften waren angetreten, um die Teilnehmer an der Zwischenrunde zu ermitteln, die am kommenden Wochenende ausgetragen wird. Dafür qualifiziert haben sich aus den Fünfergruppen die jeweils drei besten und aus der Vierer-Gruppe die zwei besten Mannschaften.
Das Herren-Turnier verfolgten wie in den vergangenen Jahren zahlreiche Zuschauer, die insgesamt faire Begegnungen zu sehen bekamen, wenngleich diese nicht verletzungsfrei über die Bühne gingen. Als Schiedsrichter fungierten Nico Mäusbacher, Fabian Gratzke, Harald Welsch, Jörg Kapfhammer, Tim Michel, Jonathan Bär und Johannes Fröba.

Gruppe 1

Landesligist SV Friesen zeigte von Beginn an auf, dass er zu den Topfavoriten gehört, wenn es um den Titel des Hallenmeisters geht. Mit der optimalen Punktausbeute und 15:2 Toren zogen die Friesener souverän in die nächste Runde ein. Mit einem Schlussspurt nach zwei Auftaktniederlagen sicherte sich der FC Burggrub noch das Weiterkommen. In die nächste Runde zog auch der SSV Oberlangenstadt ein. Gescheitert sind hingegen der TSV Wilhelmsthal und der SV Fischbach. Letzterem hätte im letzten Spiel gegen Burggrub ein Punkt gereicht, doch das Spiel ging verloren.

Gruppe 2

Ohne Niederlage marschierten der FSV Ziegelerden (1.) und der TSV Neukenroth in die Zwischenrunde. Speziell die Neukenrother kamen allerdings mit zwei Unentschieden schlecht ins Turnier, steigerten sich dann aber. Dritter wurde überraschend der DJK-SV Zeyern/Roßlach, der durch seine zwei Siege gegen den TSV Windheim und den SV Höfles in die nächste Runde einzog.

Gruppe 3

Der TSV Steinberg wurde seiner Favoritenrolle gerecht und zog ungeschlagen in die nächste Runde ein. Dahinter gab es eine Überraschung, war es doch A-Klassist SV Buchbach, der sich mit nur einer Niederlage hinter dem Bezirksligisten einreihte. Nach einer Niederlage zum Auftakt steigerte sich Steinwiesen und schaffte mit zwei Siegen und einem Unentschieden noch den Sprung in die Zwischenrunde. Dieser blieb dem FC Haig und dem SV Reitsch verwehrt.

Gruppe 4

Der FC Mitwitz und der VfR Johannisthal kristallisierten sich als die besten Mannschaften heraus. Den Gruppensieg sicherten sich die Mitwitzer, weil sie das direkte Duell für sich entschieden. Dahinter ging es etwas kurios zu, da die Mannschaften auf den Plätzen 3 bis 5 am Ende alle drei Punkte auf dem Konto hatten. Letztlich hatten die Neufanger das Glück auf ihrer Seite, weil die mit vielen Routiniers angetretenen Knellendorfer in ihrem letzten Spiel durch einen 2:0-Sieg gegen Thonberg Schützenhilfe leisteten. Hätte der SV noch einen Treffer mehr erzielt, wäre am Ende sogar er in die Zwischenrunde eingezogen. So aber waren es die Neufanger, weil sie bei gleicher Tordifferenz mehr Treffer erzielt hatten. Einen Aufreger gab es im Spiel des FC Mitwitz gegen Neufang (2:1), als die Neufanger den vermeintlichen Ausgleich erst kurz nach Ertönen der Schlusssirene erzielten und der Treffer damit nicht mehr zählen konnte.

Gruppe 5

Der TSV Weißenbrunn bestätigte in der Halle seine gute Form aus der Freiluftsaison und setzte sich als Gruppensieger noch vor dem Bezirksligisten ASV Kleintettau durch. Die Weißenbrunner siegten im direkten Duell und ließen ansonsten nur gegen die TSF Theisenort, die als Dritter eine Runde weiterkamen, ein Unentschieden zu (0:0). Beachtlich war, dass die Weißenbrunner in ihren vier Spielen nicht ein Gegentor kassierten, was in der Halle Seltenheitswert genießt. Der ATSV Gehülz und der FC Pressig konnten sich gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzen und schieden ohne einen Sieg aus.



Gruppe 6

Bezirksligist FC Kronach lieferte eine starke Vorstellung ab. Die Kahl-Truppe dominierte diese Gruppe und zog mit vier Siegen in die Zwischenrunde ein. Die Überraschung in dieser Gruppe war jedoch eine andere Mannschaft: der SV Seelach. Der A-Klassist war auch dank seines starken Spielertrainers Ali Duman die einzige Mannschaft, die dem FC Kronach Paroli bieten konnte, auch wenn es am Ende eine 1:2-Niederlage gab. Lohn der Mühen war dennoch der zweite Platz - noch vor dem Kreisligisten FC Gehülz. Auf der Strecke blieb wie erwartet der FC Welitsch. Überraschend war hingegen das Ausscheiden des Kreisklassisten TSV Gundelsdorf, der nur einen Sieg verbuchen konnte.

Gruppe 7

Ungeschlagen zog der Kreisligist SV W/Neuengrün in die nächste Runde ein. Lediglich Ligakonkurrent SV Rothenkirchen konnte den "Wölfen" ein Unentschieden abtrotzen und schaffte am Ende als Gruppenzweiter noch den Einzug in die Zwischenrunde, obwohl die Begegnung gegen Gifting verloren ging. Hätte der FC Wallenfels sein letztes Gruppenspiel gegen die "Wölfe" gewonnen, wäre man vermutlich selbst Gruppensieger geworden. Durch die 1:3-Niederlage schied man jedoch ebenso vorzeitig aus wie der SV Gifting. al



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