Die Entscheidung fällt erst in der Stunde vor Mitternacht beantwortet sein, wenn die Endrunde abgeschlossen ist. Das Finale ist um 22.52 Uhr terminiert.
Für die Endrunde haben sich zehn Mannschaften qualifiziert, die ab 17.30 Uhr in zwei Gruppen antreten. Die 20 Gruppenspiele sowie die beiden Halbfinals (ab 22.10 Uhr) und das Spiel um Platz 3 dauern jeweils zwölf Minuten ohne Pause. Das Endspiel geht über zweimal acht Minuten. Bei einem Unentschieden geht nur das Finale in die Verlängerung (zweimal drei Minuten).

Geld- und Sachpreise

Für die vier Halbfinalisten gibt es Geldpreise in Höhe von 125, 100, 75 und 50 Euro. Außerdem stehen zahlreiche Sachpreise zur Verfügung. Den Siegerpokal überreicht nach Turnierende Landrat Oswald Marr als Schirmherr. Einen weiteren Pokal gibt es für den besten Torschützen.
Die vier Halbfinalisten qualifizieren sich für die Hallenkreismeisterschaft des Spielkreises Coburg/Kronach, die am Sonntag, 13. Januar, in Neustadt bei Coburg über die Bühne geht. Die Mannschaften aus dem Kreis Coburg/Lichtenfels stehen bereits fest (TSV Mönchröden, VfL Frohnlach, TSV Marktzeuln und FC Burgkunstadt).
Hinzu kommen Titelverteidiger SpVgg Lettenreuth und Gastgeber TBVfL Neustadt-Wildenheid, denen Kreisspielleiter Helmut Dinkel die Teilnahme im Vorfeld für viele überraschend zugesagt hatte. An diesem Modus (Titelverteidiger und Gastgeber sind automatisch qualifiziert) soll sich auch in den nächsten Jahren nichts ändern.

Meist Favoritensiege

In der Zwischenrunde am vergangenen Wochenende setzten sich bis auf wenige Ausnahmen die Favoriten durch. Als einzige stark eingeschätzte Mannschaft blieb der ASV Kleintettau auf der Strecke. Das Ausscheiden des SV Wolfers-/Neuengrün war angesichts der Besetzung des Kreisliga-Zweiten dagegen keine große Überraschung. Die Einteilung der Endrunde:
Gruppe 1: SV Friesen, SV Rothenkirchen, TSV Steinberg, FC Gehülz, DJK-SV Neufang.
Platz 1 dürfte sich der Landesligist SV Friesen nicht nehmen lassen. Wer ebenfalls ins Halbfinale einzieht, ist völlig offen. Legt man die bisherigen Auftritte zugrunde, dann sollten der in der Halle noch ungeschlagene TSV Steinberg und der SV Rothenkirchen die besten Chancen haben. Allerdings haben sich der FC Gehülz (der den ASV Kleintettau eliminierte) und der DJK-SV Neufang, der zweimal nur Platz 3 in seiner Gruppe belegte, gesteigert. Die Unterschiede zwischen diesen vier Teams sind nur gering.
Gruppe 2: FC Kronach, TSV Weißenbrunn, FC Mitwitz, VfR Johannisthal, TSV Neukenroth.
Die beiden Bezirksligisten FC Kronach und FC Mitwitz gehen sicherlich favorisiert in ihre Spiele. Und im Normalfall sollten sie sich auch durchsetzen, denn zwei ihrer Kontrahenten spielen immerhin zwei Klassen tiefer, und der TSV Neukenroth konnte - personell bedingt - nur teilweise an die Stärken der vergangenen Jahre anknüpfen. Der Kreisligist erreichte so nur als einer der zwei besten Gruppendritten die Endrunde. Gespannt darf man auf die weiteren Auftritte der Kreisklassisten VfR Johannisthal und TSV Weißenbrunn sein. Ihnen ist am ehesten zuzutrauen, dass sie einem der beiden Favoriten ein Bein stellen.