Von Anfang an machte die Mannschaft mächtig Druck und setzte die Vorgaben von Trainer Böger konsequent um. Der frühe Führungstreffer spielte ihr natürlich in die Karten. Festzustellen ist, dass sich die SV-Abwehr um Kapitän Frederic Martin und dem einsatzfreudigen Lars Meyer weiter stabilisiert hat und kaum etwas anbrennen ließ.

Starke Anfangsphase


Mit einem strammen Schuss aus 25 Metern, den TW Holger Aumülller nur abklatschen konnte, eröffnete Marcel Lindner die Offensive der Gastgeber. Aleksander Hurec scheiterte im Nachschuss am Torwart, doch René Schubart nutzte einen weiteren Abpraller, um sein Team in Front zu bringen (4.). Danach hätten die "Grün-Weißen" nachlegen können, ja müssen. Schubart tauchte allein vor Torwart Aumüller auf, konnte diesen aber nicht überlisten. Aumüller stand erneut im Blickpunkt des Geschehens, als er eine wahre Kanonade von Frank Fugmann, von Schubart geschickt in Szene gesetzt, Hurec und erneut Schubart abwehrte.

Der SV Friesen schien damit zunächst sein Pulver erschossen zu haben, und der auffällige Stefan Krappmann sorgte immer wieder für Gefahr. Beherzt griff Meyer in der 27. Minute gegen den FC-Sturmführer ein, nachdem dieser drei Abwehrspieler vernascht hatte. Nach einer guten halben Stunde stand der spielfreudige René Schubart aber goldrichtig, als er von Aumüller angeschossen wurde und sich mit seinem zweiten Treffer für dieses Geschenk bedankte.

Die "Schuhstädter" gaben sich nicht geschlagen und hatten vor der Pause die Chance zum Anschlusstreffer. Nur mit Mühe hielt Torhüter Tobias Mayer einen harten Rückraumschuss von Dominik Fischer und reagierte bravourös (35.), als sich wieder Krappmann durchgetankt hatte (41.). Noch vor dem Kabinengang bot sich Maurice Koch eine gute Möglichkeit, doch scheiterte er nach sehenswerter Einzelaktion aus spitzem Winkel an Aumüllers reflexartiger Fußabwehr (44.).

Ans Außennetz


Nach Wiederanpfiff bot sich den Gästen eine weitere Chance, doch hatte Mayer gut aufgepasst, als ihn der kampfstarke Stefan Dinkel aus spitzem Winkel prüfte (50.). Seinen dritten Treffer hatte dann Schubart auf dem Fuß, als er schon zwei Verteidiger und den Torwart ausgetanzt hatte, aber nur das Außennetz traf. Das Pech verfolgte die Mannschaft von Peter Reichel auch beim dritten Gegentor: Marcel Lindner passte von links scharf in die Mitte, wo ein Gästeverteidiger das Leder in die eigenen Machen bugsierte (59.).

In der Schlussphase boten sich den Einheimischen Chancen zur Resultatsverbesserung. Dominik Woitschitzke setzte einen Kopfball zu hoch an, und Aleksander Hurec fand nach Maßflanke von Lindner in Keeper Schorn, der für den angeschlagenen Aumüller eingewechselt worden war, seinen Meister.

Der SV Friesen ist für das letzte Spiel der Vorrunde beim Mitkonkurrenten Quelle Fürth gewappnet, muss sich aber in der Chancenauswertung steigern. Schiedsrichter Arnold leitete die mitunter kompromisslos geführte Partie sicher, wenn auch manchmal zu kleinlich.

SV Friesen: Mayer - Zwosta, Roger, Meyer, Martin, Fugmann (74. Müller), Schubart, Hurec, Koch (65. Woitschitzke), Lindner, Dalke

FC Burgkunstadt: Aumüller (45. Schorn) - P. Tremel (57. Daniel Fischer), Hahn, Dinkel, Mahr, Bergmann, Krappmann, Geldner, Reuß, Kunz, Beloch (19. Dominik Fischer)

Tore: 1:0, 2:0, Schubart (4., 33.), 3:0 Lindner (59.)
SR: Arnold (DJK Waldberg)
Zuschauer: 210. Sepp Geiger