SpVgg Lettenreuth - SV Friesen
Die Friesener (2.) schielen mit einem Auge immer noch auf den ersten Platz, der zur Teilnahme an der Bayernliga-Relegation berechtigt. Der Rückstand der Böger-Truppe beträgt derzeit zwei Punkte, was angesichts der jüngsten Leistungen durchaus positiv zu bewerten ist. Die Friesener konnten zuletzt nicht vollständig überzeugen, räumt auch Trainer Christoph Böger ein. Dennoch hat es seine Mannschaft geschafft, den Kontakt zum FC Röslau auf Platz 1 zu halten. Unterm Strich müssen die Friesener aber natürlich auf einen Ausrutscher der Röslauer hoffen und gleichzeitig ihre Hausaufgaben machen. Hinzu kommt, dass der SV Friesen den direkten Vergleich gegen den derzeit punktgleichen FC Strullendorf verloren hat. Demnach müssten auch die Strullendorfer noch Federn lassen, wollen die Friesener noch ganz nach oben klettern. Zu deren Hausaufgaben zählt zunächst einmal das heutige Spiel bei der SpVgg Lettenreuth (9.), die an der Relegation zur Landesliga teilnehmen wird. Den Friesenern könnte dies möglicherweise zugute kommen, sollten die Lettenreuther vielleicht schon Kräfte für die Relegation sparen. Verzichten muss Trainer Böger allerdings auf René Schubart, der sich am vergangenen Wochenende eine Bänderverletzung zugezogen hat.

FC Mitwitz - TSV Thiersheim
Der FC Mitwitz (16.) wird in der nächsten Saison in der Bezirksliga antreten. Zwar besteht noch eine minimale Chance auf das Erreichen der Relegationszone, doch ist diese bei neun Punkten Rückstand und noch drei auszutragenden Spielen rein theoretischer Natur. Diese Entwicklung zeichnet sich schon seit einigen Wochen ab, wenngleich man den Steinachtalern zugute halten muss, dass sie sich teilweise mehr als teuer verkaufen und viele ihrer Spiele nur knapp verloren haben. Dementsprechend blickt Trainer Markus Fischer auf die 2:5-Niederlage in Strullendorf: "Wie gegen Mitterteich wäre es auch gegen Strullendorf möglich gewesen, etwas Zählbares mitzunehmen. Die Mannschaft zeigt, wie durch disziplinierte Spielweise auch stärkeren Gegnern Paroli geboten werden kann. Gerade Bär und Ari merkt man an, dass sie von Spiel zu Spiel immer mehr in ihre zukünftig angedachte Rolle hineinwachsen", erklärt Fischer. Damit signalisiert er gleichzeitig, dass in Mitwitz längst die Planungen für die nächste Saison laufen, indem bereits junge Spieler mit eingebunden werden. Dies soll auch gegen Thiersheim (7.) der Fall sein. Um zu punkten werden die Steinachtaler Gästestürmer Frantisek Nedbaly ausschalten müssen, der bereits 28 Tore erzielt hat. "Er ist kopfballstark und eiskalt vor dem Tor."
FC Mitwitz: Winterstein - Hofmann, Steube, Engel, Vetter, Ari, Bär, Engelhardt, Völker, Reisenweber, Martin, Dötschel, Fischer, Totzauer, Beiergrößlein, Angermüller. al