Einen erfolgreichen Start in die neue Radball-Saison der 2. Bundesliga Nord hatten Markus Michel und Sebastian Rehmet vom Radsportverein Concordia (RVC) Steinwiesen. In Berlin-Wedding blieben beide mit je zwei Siegen und zwei Unentschieden nicht nur ungeschlagen, sondern hievten sich mit den erreichten acht Punkten zugleich an die Tabellenspitze. Zwar hat auch der RSV Großkochen aus der Lausitz acht Zähler, die Frankenwälder mit 17:9 gegenüber 14:9 jedoch das bessere Torverhältnis.

RVC Steinwiesen - KSC Leipzig 5:5 (1:1)

Von Beginn an entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe. Nach der jeweiligen Führung der Sachsen verstand es Steinwiesen, postwendend zu kontern und stets durch Markus Müller auszugleichen. Da sich aufgrund dieser Entwicklung keine Mannschaft einen entscheidenden Vorsprung verschaffte, stand auch mit dem Schlusspfiff ein Remis zu Buche.

RVC Steinwiesen - DG Lückersdorf 3:0 (2:0)

Obwohl die Frankenwälder drei Treffer erzielten, mangelte es an guten Angriffen. So war es nicht verwunderlich, dass aus der Verteidigung, in der Sebastian Rehmet wie ein Fels in der Brandung stand, durch Konter die drei Tore gegen die Ostsachsen erzielt wurden.

RVC Steinwiesen - RVG Berlin 7:2 (4:0)

Was beim Spiel vorher noch etwas im Argen lag, nämlich durchdachte Angriffe, wurde nun gegen die Gastgeber zelebriert. Erfreulich war dabei, dass sich auch Schlussmann Rehmet in die Torschützenliste eintragen konnte. Er war es auch, der nach gelungenem Spielzug die wichtige Führung erzielte. Danach ließen die beiden Rodachtaler die Hauptstädter nicht mehr ins Spiel kommen und die bauten ihre Führung Stück für Stück weiter aus.

RVC Steinwiesen - RSV Großkoschen 2:2 (1:2)

Beide Teams kämpften um jeden Meter. Die Brandenburger erwischten den besseren Start und gingen mit 2:0 in Front. Die Angriffe der Concorden führten zu keinem erfolgreichen Abschluss. So war es nicht verwunderlich, dass ein Freistoß den Anschlusstreffer ergab. Nach der Halbzeit glänzten beide Formationen vor allem in der Verteidigung. Als Rehmet einen Eckstoß von Großkoschen parierte, nahm Müller den Ball in der eigenen Hälfte auf und hämmerte diesen über das Feld hinweg ins gegnerische Torgehäuse zum Ausgleichstreffer.

Trotz der momentanen Spitzenposition nach vier absolvierten Spielen bleibt das vorrangige Ziel der beiden Steinwiesener Bundesliga-Radballer der Ligaverbleib. Wie eng die Teams beieinander liegen, zeigt der Abstand von nur einem Zähler zwischen Platz eins und fünf.


Radball - 2. Bundesliga Nord

 1. Steinwiesen 17:9  8
  2. Großkoschen 14:9  8
  3. Mücheln 15:9  7
  4. Leipzig 19:14 7
  5. Hannover 13:10 7
  6. Magdeburg 12:10 6
  7. Sangerhausen 13:10 5
  8. Reideburg    9:9   4
  9. Berlin    3:21 4
10. Lückersdorf    6:10 3
11. Niederlauterst.    6:12 0
12. Lostau  4:18 0