Im Zweijahresturnus lädt die Theatergruppe Schneckenlohe zu Aufführungen in den Saal der Gastwirtschaft Trukenbrod (Ponyhof) ein. Heuer ist es wieder soweit. Wie man bei einem Besuch der Proben, die unter der Regie von Reinhard Krautwurst zurzeit auf Hochtouren laufen, schon erkennen kann, dürfen sich die Besucher auf einen schauspielerischen Leckerbissen freuen. Bei den Aufführungen werden die Lachmuskeln wohl wieder sehr strapaziert werden.

Teilweise schon ausverkauft

Ausgesucht hat sich die Theatergruppe für die sieben Vorstellungen, von denen bereits drei ausverkauft sind (9., 16. und 23. November), das Lustspiel in drei Akten von Regina Rösch "Männer haben's auch nicht leicht, oder ... ich will doch nur dein Bestes". Die Premierenvorstellung findet am Samstag, 2. November, ab 19.30 Uhr statt. Hierzu gibt es Karten im Vorverkauf bei Frank Wohlrath, Telefon 09266/1469, sowie auch für die Vorstellungen an den Freitagen 8., 15. und 22. November.

Bei der Theater-Laienspielgruppe Schneckenlohe mit ihrer Vorsitzenden Doris Höhn an der Spitze, handelt es sich um ein eingespieltes Team, das teilweise schon seit Jahrzehnten Bühnenerfahrung sammelt. In den Hauptrollen zu sehen sind Jörg Wedemeyer als Automechaniker und Junggeselle Rudolf Struppe sowie Birgit Fiedler als seine putzwütige Schwester Apollonia. Die weiteren Mitwirkenden sind Michael Fischer, Barbara Doppel, Dieter Schmidt, Gertraud Krautwurst, Ralf Trukenbrod, Manuela Völker, Harry Grosch und Sabine Carl.

Turbulente Geschehnisse

Zum Inhalt: An Automechaniker Rudolf Struppe ist der Kelch des Ehelebens mit all seinen schrecklichen Begleiterscheinungen bisher vorübergegangen ist. Eigentlich könnte er ganz entspannt und frei von allen Zwängen leben, wäre da nicht seine Schwester Apollonia. Diese sucht Rudolf vor allem an Feiertagen regelmäßig heim, um seine verlotterte Wohnung durch eine Putz- und Säuberungsaktion wieder auf Vordermann zu bringen. Auch sorgt sie sich um das gesundheitliche Befinden ihres Bruders und streicht ihm seine geliebten Essgewohnheiten, um sie durch Tofuwürstchen, Müsli und Kräutertee zu ersetzen. Auch versucht sie, ihren Bruder unter die Haube zu bringen. Ob das gelingt, erfährt der Zuschauer aber erst am Schluss der Vorstellung.

Elke Höhn wird wieder als Maskenbildnerin ihr Können unter Beweis stellen. Für das Bühnenbild sorgen Gerold Höhn, Ralf Fiedler, Georg Völker und Dirk Wohlrath. Als Souffleure stehen Gerold Vogt und Sylvia Probst zur Verfügung.