Die Empörung war groß: Unbekannte hätten im Ludwigsstadter Ortsteil Ottendorf (Kreis Kronach) die Einfluglöcher der Nistkästen eines Bienenvolks verstopft und dadurch etwa 20.000 Bienen getötet, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Einen Tag später ist der Fall bereits geklärt. Einen Täter gibt es allerdings nicht. "Es hat sich um ein Missverständnis gehandelt", sagt Alexander Müller von der Polizeiinspektion Ludwigsstadt. Montagvormittag habe sich der vermeintliche Täter bei der Polizei gemeldet und erklärt, weshalb er die Einfluglöcher verschlossen hatte. Nämlich nicht, um die Bienen zu töten, sondern um zu verhindern, dass noch mehr getötet werden. Das hängt damit zusammen, dass in Ludwigsstadt 2018 die Bienenseuche "Amerikanische Faulbrut" nachgewiesen wurde.

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