Die Organisatoren des Kronacher Weihnachtsmarkts halten am zuletzt verwendeten Modell fest. Wie schon im vergangenen Jahr darf freitags und sonntags von 14 bis 22 Uhr über den Kronacher Weihnachtsmarkt geschlendert werden. Am Samstag öffnen die Geschäfte wieder ab 12 Uhr.

Doch nicht an allen drei Tagen ist der Markt geöffnet. Der Totensonntag sorgt dafür, dass die Hütten am 26. November geschlossen bleiben, und da der vierte Advent heuer zudem auf Heiligabend fällt, schließt der Weihnachtsmarkt diesmal bereits am 23. Dezember. "So fehlt uns an den beiden Wochenenden im Grunde ein Tag, das schmerzt schon", sagt Organisator Paul Schnell. Denn den Fieranten, die meist nur für ein Wochenende bleiben, müsse eine gewisse Wirtschaftlichkeit geboten werden können. Damit die Händler auch für nur zwei Tage nach Kronach kommen, wird die Standgebühr an diesen Wochenenden gesenkt. "Da beißen wir jetzt in die Seife", findet Schnell.

Um die fehlenden Tage ausgleichen zu können, leuchtet der Rosenturm diesmal nicht nur an den vier Adventswochenenden, sondern bereits einige Tage bevor die ersten Türen am Adventskalender geöffnet werden dürfen.


"Kunstvolle Weihnacht" findet dieses Jahr nicht statt

Geschlossen bleiben hingegen die Türen der "Kunstvollen Weihnacht", auf der in der Kühnlenzpassage bisher stets eine breite Palette an traditionellem und künstlerischem Handwerk angeboten wurde. Der Grund des Ausfalls ist laut Weihnachtsmarkt-Organisator Paul Schnells, dass eine der drei Organisatorinnen ausstieg. Der Martinimarkt wird dafür unter dem Motto "Kunstvolles & Feines" in seine fünfte Runde gehen (10. bis 12 November).

Was für den Kronacher Weihnachtsmarkt dieses Jahr geplant ist, wo es Änderungen geben wird und weshalb die Organisatoren ein vorweihnachtliches Puzzle zu lösen haben, lesen Sie hier.