Sie sind keine Schönheiten: Dunkel und runzlig sind die ersten Schwarzwurzeln der Saison. Sie sind ein altes Gemüse, das selten geworden ist auf unseren Tellern. Denn selbst bei vielen Kochprofis ist es in Vergessenheit geraten. Dabei ist die Zubereitung nicht schwierig. Mit einem klassischen Sparschäler ist die Haut ruckzuck ab. Da der austretende Saft die Hände schwarz verfärbt, ist die Verwendung von Einweghandschuhen sinnvoll.

Die geschälten Wurzeln kann man dann zum Beispiel wie Spargel zubereiten. Sie machen sich aber auch gut in einem raffinierten Salat oder als feine Füllung für Crêpes. Marianne Baier vom Himmelreichhof in Hirschfeld mag die Wurzeln mit dem nussigen Aroma gerne als Beilage, nutzt sie aber auch für Suppen oder Aufläufe. Das Rezept für eine Quiche sowie Tipps zum Anbau im eigenen Garten finden Sie hierin unserem Premiumbereich inFrankenPLUS (für Abonnenten kostenlos).