Der Himmel über dem Frankenwald war noch diesig, als am Dienstagvormittag gegen 6.30 Uhr schon der Berufsverkehr über die Bundesstraße 173 rollte. Beim Blick nach Höfles war aber deutlich zu erkennen, wie sich eine graue Rauchsäule in den weißen Dunstschleier mischte. Eine Scheune am Ortsrand war in Brand geraten. Anwohner hatten das Feuer entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert.
Zahlreiche Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen an. Auch Polizei, THW und Rotes Kreuz waren vor Ort. Schließlich war es von der Brandstelle zum Wohnbereich im Altdorfweg nur ein Katzensprung.


Heuballen in der Scheune brennen wie Zunder

Und die in der Scheune eingelagerten Heuballen brannten wie Zunder. Auch ein Traktor war dort untergebracht und brannte aus. Die Anwohner eines nahegelegenen Hauses brachten sich und mehrere Pferde in Sicherheit. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Trotz ihres sofortigen Einsatzes konnten die Brandbekämpfer nicht verhindern, dass die etwa 10 auf 15 Meter große Scheune komplett niederbrannte.
Auf Grund der Schadenshöhe - die Polizei spricht von geschätzten 200.000 Euro - übernahm die Kriminalpolizei Coburg die Ermittlungen.


Wichtige jugendliche Zeugen werden gesucht

Die Brandursache ist bislang noch nicht bekannt. Nach ersten Erkenntnissen dürften sich um zirka 4 Uhr einige Jugendliche in der Nähe des Brandortes aufgehalten haben, die möglicherweise als Zeugen in Betracht kommen. Diese Jugendlichen sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Coburg unter der Telefonnummer 09561/645-0 in Verbindung zu setzen.

Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch den ganzen Tag andauern.