Florian Thübel kennt die Jagd von klein auf. "Schon als Jugendlicher wurde ich an das Thema herangeführt", sagt er. Nun ist der 43-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur Mitpächter des Jagdbogens zwei (Nord) der Jagdgenossenschaft Weißenbrunn. Gemeinsam mit seinem Vater Herbert Thübel ist er ab sofort als Jäger für dieses Gebiet verantwortlich.
Dieser will sich im nächsten Jahr aber aus dem Revier zurück ziehen. "Ich bin mittlerweile 86 Jahre alt", betont der frühere Betriebsleiter und Prokurist der Quarzsandwerke Weißenbrunn.
Nach seinem offiziellen Ausscheiden im Jahr 2013 könnte er sich seinen Neffen Stefan Schwarz, der sich noch der Jägerabschlussprüfung unterziehen muss, als geeigneten Nachfolger und Mitpächter des Jagdbogens vorstellen.
Dieser Bogen umfasst das Gebiet vom Spatzengrund über den Mühlberg, den Rucksgasser Grund bis zur Einfahrt an der Bundesstraße 85 nach Gössersdorf und führt über den Geiersberg bis Holzhaus.
Die Jagd sei für Herbert Thübel schon seit 44 Jahren eine Passion. "Ich fand früher nach einem anstrengenden Arbeitstag die nötige Ruhe darin, mich in der freien Natur zu bewegen und dabei Verantwortung für mein Jagdrevier zu zeigen", erklärt er. Stolz ist er, dass sein Sohn nun Mitpächter ist und die Jagdgenossenschaft Weißenbrunn dem zustimmte.