265 Hausnotrufe gingen im vergangenen Jahr bei der Hausnotrufzentrale des Arbeiter-Samariter-Bunds Kreisverband Kronach ein. In 44 von diesen Fällen musste anschließend der Rettungsdienst verständigt werden. Vor allem für alleinlebende, ältere Personen bietet ein Hausnotrufsystem die Möglichkeit, sich im Ernstfall bemerkbar zu machen. Wenn man zum Beispiel in der eigenen Wohnung stürzt und nicht mehr in der Lage ist aus eigener Kraft aufzustehen, kann über einen Funksender, der am Körper getragen wird, Kontakt zur Hausnotrufzentrale aufgenommen werden.

Meist ist bei Bekannten oder beim Anbieter des Hausnotrufs ein Schlüssel für die Wohnung des Betroffenen hinterlegt. Fehlt ein Zweitschlüssel, darf bei einer akuten Gefahr die Feuerwehr die Wohnungstür öffnen. Im Notfall kann ein Hausnotrufsystem Leben retten.

Wie oft es in Kronach zu einer "Türöffnung akut" kommt und wer die Kosten trägt, lesen Sie hier.