In dieser Session stehen mit Silke Woletz-Bauer und Andreas Bauer nicht nur hochedle Rock'n'Roll-Regenten der Kroniche Fousanaocht vor, vielmehr feierte die Rock'n'Roll-Gruppe auch ihr 25. Jubiläum bei den Bütten abenden. Mit schwungvollen, schnellen und fetzigen Tänzen wirbelten die Männer und Frauen daher über die Bühne.


Nicht alle waren begabt


Natürlich hatten die Bütten abende noch viel mehr zu bieten. Zum Beispiel Schwanensee, dargeboten von den Echt'n Kro nicher Housnküh gemeinsam mit Ballerina Maria Kaiser und ihren beiden - leider weniger begabten - "Kolleginnen" Heiner Reuß und Stefan Löffler, die mehr durch ihre pinken Perücken und "grazilen" Figuren als durch ihre tänzerische Leistung für zahlreiche Lacher sorgten.

Mit Tanzeinlagen zu Musik von "Abba" beeindruckten die Elferratsdamen, die kurz zuvor noch als Hausfrauen den Schrubber geschwungen hatten, während die Elferräte selbst sich sportlich gaben, ihre gestählten Körper in Tangas präsentierten und den Gangnam-Style vorführten.


Über die Bühne gewirbelt


Tatsächlich tänzerische und auch turnerische Höchstleistungen zeigten dagegen die einzelnen Garden, Showtanz- und Turngruppen von ATSV und Turnerschaft, die ihre Beweglichkeit nicht nur bei Flickflack und Spagat unter Beweis stellten. Vielmehr zeigte die kleine Garde, dass sie boxerische Fähigkeiten hat. Und die mittlere Garde schenkte Mickie Krause, dargestellt von Stefan Wicklein, tatsächlich ein Foto - so wie dieser das in seinem Lied fordert: nämlich ein Porträt des Präsidenten Martin Panzer, der durch die Büttenabende führte und nicht Mickie Krause, der das wohl gerne getan hätte.

So hatte Panzer die Ehre, die grandiosen Büttenredner anzukündigen: Ob Christoph Müller als "Angelo von die Pizzeria Toppolini", der seinen mobilen Pizzaautomaten - "abgenommen von der Frauenliste" - präsentierte, oder Heiner Reuß, der als Türsteher der Rosenbergalm von seinen Erlebnissen berichtete: "Dou hom sich zwaa su Tschikas - merra naggert wie oogezueng unterhalten. Hot die aa deziält, dass sa an Schwangerschoftstest gemacht hot, hot die anne gfroucht: Und woan die Froung schwää?"


Stille Rede


Neben Agnes Jurinka, die mit einer Nostalgie-Rede über ihren Verkaufsschlager "Stehsaacher" in die Bütt zurückkehrte, und Georg Löffler, der als Freischießen-Besucher auftrat, stach besonders eine "Büttenrede" heraus - nämlich eine stumme. Stefan Aumüller und Björn Stöcker gaben die "Schildbürger". Sie unterhielten sich über Plakate und telefonierten via Blätter, abgeheftet in einem Ordner. Nur blöd, wenn man da improvisieren soll, und das nächste Plakat doch schon vorgedruckt ist. Mucksmäuschen still war - aber nicht lange. Schließlich hatte alleine die Situation auf der Bühne etwas urkomisches, so dass die Besucher bald ihr Lachen nicht mehr zurückhalten konnten.