Das Besondere an diesem Jubiläum ist, dass Ebertschs drei Dienststellen nur wenige Meter voneinander entfernt sind.
Schräg gegenüber dem Rathaus "Am Teich" hat er am 1. April 1978 seinen Dienst als Zollbeamter bei der Grenzaufsichtsstelle Tettau begonnen. Als diese aufgrund der Grenzöffnung im Jahre 1989 geschlossen wurde, ging er zur Sparkasse. Hier war Peter Ebertsch bis zum 2. November 2013, also bis zur seiner Wahl als Bürgermeister, in verschiedenen Abteilungen tätig.
"Du hast immer dein Bestes gegeben!", so der Zweite Bürgermeister Falk Wick. Bei einer Feierstunde würdigte er den Werdegang Ebertschs. Er wies darauf hin, dass Ebertsch innerhalb der Sparkasse zahlreiche Funktionen innehatte, wie beispielsweise Betreuer des Vermögensmanagements oder Repräsentant des Vorstands für den oberen Frankenwald.
Der Dritte Bürgermeister Dietmar Schmidt gratulierte im Namen der SPD-Fraktion. Er wünschte Ebertsch viel Kraft, das nötige Händchen und gute Einfälle für Tettau. Den Wünschen schloss sich der Personalratsvorsitzende Michael Weschenfelder an.
"Ich bin um die Freizeitparkanlage herumgekommen", meinte Peter Ebertsch bezüglich seiner drei Arbeitsstellen. Stets habe er auf gute Kollegen und Mitarbeiter zählen können. Darauf baue er auch in Zukunft. Er betonte, dass ein Bürgermeister zwar Ideen haben könne, aber er könnte diese nie alleine umsetzen. Er sei auf einen Gemeinderat, die diesen Weg mitgehen, beziehungsweise auf tüchtige Mitarbeiter angewiesen, um Projekte und Vorhaben realisieren zu können. Er erinnerte daran, dass die meisten Beschlüsse im Ratsgremium einstimmig gefasst worden seien. Das zeige: "Wir ziehen an einem Strang!"
Mit Blick auf die derzeit geltenden Förderprogramme wie die Förderoffensive Nordost-Bayern, die Städtebauförderung etc. meinte er, dass es ihm durchaus bewusst sei, dass seine Leute an die Grenze ihrer Belastbarkeit kämen. Aber die Programme seien bis 2020 zeitlich begrenzt. "Wir müssen deshalb das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist." Mit Blick auf die politische Situation in der Welt, auf die Veränderungen und dem Umbruch müsse die Gemeinde die Chance von Förderungen wahrnehmen, "damit für Tettau möglichst viel herausspringt."