Unter den Klängen des Ensembles "Prattica di musica" aus Suhl zauberte Dirigent Marius Popp ein beeindruckendes Klangerlebnis. In vier Kantaten erlebten die Zuhörer unter anderem himmlische Wiegenmusik, munteren dreiviertel Takt und die Anbetung der Weisen aus dem Morgenland.
Während in der ersten Kantate Pauken und Trompeten erschallten, bat in der dritten Kantate der Chor den Herrscher des Himmels, das Lallen zu erhören. Kantate fünf "Ehre sei dir, Gott, gesungen", klang genauso eindrucksvoll, wie das "Herr, wenn die stolzen Feinde schnauben", der sechsten Kantate. Höhepunkte setzten dabei unter anderem Annika Gerhards (Sopran), Inga Jäger (Alt), Sebastian Köchig (Evangelist) und Jörg Hempel (Bass). Sie intonierten einfühlsam Aria, Evangelista und Recitativo. Gebannt lauschten die Zuhörer den ausdrucksstarken Stimmen und der tragenden Musik. Und diese kam nicht ausschließlich von der "Prattica di musica", sondern auch von Andy Patterer und Regina Busmann an der Flöte, von Danielle Maheux und Anne Kirby an der Oboe, von Steffen Zetzmann an den Pauken und der Ansbacher Hoftrompeter.


Umfangreiches Repertoire

Beeindruckend auch die Leistung des Dekanats-Chores Kronach, der 2003 durch den Leiter Marius Popp ins Leben gerufen wurde. Sein umfangreiches Repertoire führt die Sängerinnen und Sänger immer wieder auch auf internationale Konzertreisen. Mit ihrem "choralen Klängen" in der Markgrafenkirche erweckten sie an diesem Abend die Weihnachtsgeschichte zu neuem Leben.